KoopTech
Kooperative Technologien in der sozial-medialen Revolution

Business 2.0 – vom Magazin zur Community?

Von Christiane Schulzki-Haddouti • 20.September 2007 • Kategorie: Medien

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Das Oktoberheft von Business 2.0 wird das letzte sein. Time Warner stampft das Tech-Business-Magazin ein. Zuletzt kamen kaum noch Anzeigen ins Heft – bei immerhin 630.000 Lesern. Grund war laut Mediashift ein im letzten Jahr eingeführter zentraler Anzeigenverkauf für Fortune, Money, Fortune Small Business, Business 2.0 sowie CNNMoney.com, der dazu führte, dass Anzeigenkunden primär für das Leitmagazin Fortune eingeworben wurden.

Interessant ist, was Chefredakteur Josh Quittner über einen eventuellen Re-Launch denkt. Er würde zunächst ein soziales Netzwerk für Unternehmer gründen, in dem sie Kontakte untereinander, aber auch Talente finden könnten. Eine Redaktion würde begleitend dazu Artikel verfassen, die dazu dienten, mehr Leute in das Netzwerk zu bringen.

“We could show a degree of engagement that would appeal to advertisers while delivering to users the kind of information they’re begging for. I don’t think online-only is the way to go….We all make these connections to different kinds of media, and we find something that connects with us, we want to hold it, we want to touch it, we want to carry it around like a flag. ‘I’m a member of the Business 2.0 club.’ And that’s why I don’t think print magazines will die.”

Quittner würde ein neues Heft nur sehr gezielt veröffentlichen. Kioskverkauf nur noch dort, wo nachweislich hohe Verkäufe zu erwarten sind – wie etwa Flughäfen. Außerdem würde es zwei unterschiedlich bepreiste Ausgaben geben: Eine Ausgabe auf Umweltpapier und niedrigen Produktionskosten zu einem niedrigen Preis und eine High-End-Version “for coffee tables and collections” zwischen 15 und 20 US-Dollar. Einen möglichen Partner für so etwas hat Quittner bereits Qoop.com im Visier.

Ähnlich sieht das auch Jeff Jarvis, der schrieb:

Business 2.0 should not have been a product but a community; it could have been the magazine that shows how that’s done. It even had a community on Facebook eager to save it. But, sadly, this magazine was made by a 1.0 company that just didn’t understand how to think like a place instead of a thing.

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