Bislang habe ich Facts 2.0 immer als vorbildliches redaktionell gesteuertes Aggregationsprojekt gesehen und gelobt – heute ist mal Zeit für Kritik: Die Redaktion hat gerade das Profil ihres Kolumnisten Thinkabout gelöscht und der zeigt sich – natürlich – total überrascht.
Der Kern des Schweizer Aggregationsdienstes Facts 2.0 ist eigentlich die Community. Aufgebaut wurde sie mit viel Engagement und redaktioneller Eigenbeteiligung. Mit dem Effekt von meist recht interessanten Diskussionsthreads. Doch jetzt, nach gut über einem halben Jahr Arbeit, scheinen die ersten Burn-Out-Syndrome zum Vorschein zu kommen: Die Redaktion hat einfach keine Geduld mehr mit überengagierten Nutzern. Thinkabout hatte in missionarischem Eifer mehrere Nutzer angemailt, um sie auf ihre neueste Kolumne hinzuweisen, die seiner Ansicht zu wenig beachtet wurde. Der zu erwartende Effekt: Kommentieren und bewerten mehrere Nutzer seinen Artikel, wird er auf der Hauptseite verlinkt. Weil das aber nun einmal als Spamming gilt, wurde er ausgeschlossen. Ratzfatz.
Dabei fing es, so wie es von außen zu sehen ist, bereits vor zehn Tagen an, als ein überaus heftiger Diskussionsthread um eine Kolumne von David Berger los getreten wurde. Aus diesem Thread wurde auch ersichtlich, dass die Redaktion mittlerweile bis an die Grenze ihrer Erschöpfung arbeitet. Liebe Facts-Redaktion – das hätte man in diesem Fall etwas anders regeln können, oder? Etwas mehr De-Eskalation wäre nötig gewesen. Das Projekt ist nach wie vor toll, die Nutzer sind nach wie vor anspruchsvoll und anstrengend. Aber jetzt wäre es Zeit, etwas weniger Herzblut zu zeigen und etwas mehr gelassene Professionalität.
Da auch die Blogosphäre ein globales Dorf ist, bringt es einfach wenig, solche Nutzer auszuschließen – im Gegenteil. Vielleicht müsste der Verlag auch noch etwas nachlegen – mit einem etwas technischeren Moderationssystem la Slashdot: Hier bewerten Nutzer andere Nutzerkommentare. Schlecht bewertete Kommentaren wird die Aufmerksamkeit entzogen, indem sie nicht mehr auf den ersten Klick sichtbar sind. Etwas aufwändig, aber gerade bei einer Plattform, die einen so hohen Nachrichten- und Kommentardurchsatz hat, eine ganz wichtige Entlastungsfunktion.
Nachtrag, nur wenige Stunden später:
Die Resonanz auf den Rauswurf ist, wie vorhersehbar, gewaltig. Ugugu sammelt die Reaktionen hier.
Feature-Bild: Flickr/darksong
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Wie schon anderswo geäussert, bedaure ich diese Entwicklung als Nutzer von FACTS sehr. Ich störe mich weniger an der Tatsache, dass User ausgesperrt werden – dies ist das gute Recht eines jeden Betreibers einer Community. Schade finde ich, dass solche Massnahmen nicht transparent gemacht und die Regeln klar kommuniziert werden.
Eine Bewertung der Kommentare würde ich in der Tat begrüssen!
Die Transparenz der Regeln. Ein wichtiger Punkt. Da wäre mal ein FAQ angesagt.
Im Fall von Thinkabout hätte ich einen Warnschuss abgegeben: So bitte nicht.
Früher – bevor das Web “sozial” wurde – gab es dazu die Netiquette und klar kommunizierte Regeln in Foren.
Es muss ja nicht einmal ein FAQ sein, hauptsache, die Regeln sind irgendwo für alle einsehbar.
Also jetzt würde es mich dann doch einmal Wunder nehmen. Ich lese dieses Blog hier regelmässig und schätze es seiner Ausdifferenziertheit wegen. Trotzdem will ich den Eindruck nicht loswerden, dass du das Projekt Facts 2.0 von Anfang an mit mehr Wohlwollen begleitest als andere Web 2.0 – Projekte. Einfach weil du Facts 2.0 ein spannendes, interessantes Experiment findest, oder gibt es Verknüpfungen zu den Machern von Facts 2.0 darüber hinaus? Daran wäre nichts verwerfliches, aber als Leser würde es mich dann eben doch interessieren.
Okay, hier der gewünschte Disclaimer: Ich kannte die Macher vorher gar nicht, inzwischen kenne ich sie ein bisschen. Ich finde das Experiment richtungsweisend, weil es zahlreiche Elemente aufnimmt, die wichtig für Internetnutzer sind. Es greift aus meiner Sicht aber noch zu kurz. Was noch fehlt, habe ich in meinem Konzept skizziert, das ich Frank Westphal geschenkt habe. Einen Mix von Rivva und Facts fände ich ideal plus eine eigene inhaltliche Schiene mit neuen journalistischen Formaten wie etwa einem Reporting Track (hatte ich in der M-Geschichte beschrieben). Das wäre die Art von Angebot, die ich gerne regelmäßig besuchen würde. Mit Friendfeed und ähnlichen Dingen kann ich mich nicht so anfreunden. Wahrscheinlich gefällt mir das Projekt deshalb, weil ich so viele Perspektiven darin erkennen kann. Andere Projekte lösen nicht so viel Gedankespielereien aus. Das ist es wohl.
P.S. Ich habe hohen Respekt vor dem Engagement der Redaktion und des Entwicklungsteams! Umso trauriger finde ich, was heute im Laufe des Tages alles geschehen ist.
Hallo Christiane
Gerne weise ich gleich hier bei Ihnen auf ein paar Dinge hin. Ich schätze Ihren Web-Auftritt sehr und das neue Format ist echt gelungen. Es geht mir wie Ihnen: Das FACTS2.0-Projekt ist gut. Und es ist gut aufgegeleist. Mit dem Burnout-Syndrom bringen Sie es auf den Punkt. Mit einer Einschränkung möchte ich das aber versehen: Ich glaube, dass nach wie vor die Versuchung zur unstatthaften Manipulation zu gross ist, weil die Achtung vor den Usern zu gering ist. Womit ich zur Darstellung meines “Spammings” komme, das Sie hier, mit Verlaub, falsch wiedergeben:
Es ist eben gerade NICHT so, dass ich Mitglieder, total übrigens höchstens zehn, darunter welche, die mich ihrerseits gepuscht haben, was mir heute komisch erscheint…, angeschrieben hätte, weil der Artikel Punkte und Kommentare nötig gehabt hätte. Ich halte hier die Reihenfolge und die Facten wie folgt fest:
1) War dies keine Kolumne mehr, sondern ein normaler Blog-Eintrag bei mir auf thinkabout.ch. Er enthielt freilich den von der Redaktion nicht publizierten Inhalt.
2) Der Text wurde wie jeder normale Artikel vom Facts-Aggregator erfasst und in den News-Durchlauf gestellt.
3) Nun wurde der Text von Usern gelesen kommentiert und positiv bewertet – OHNE mein Zutun.
4) Dann machte mich meine Frau darauf aufmerksam, dass mein Artikel kommentiert würde, weil sie auf der Frontseite im kleinen Kästchen einen solchen Anriss sah. Der Artikel selbst stand ganz am Schwanz der angenommenen Artikel auf Seite X, desgleichen im Themenbereich “Panorama”.
5) Nun wurde ich wütend und begann meine paar engsten Kontakte anzuschreiben sowie einen neueren, der mich von sich aus ansprach: Ich tat es mit dem Hinweis darauf, dass der Artikel sehr wohl bewertet und kommentiert, aber nicht angezeigt würde, zusammen mit der dazu gehörigen FACTS-Url.
Die Fakten bedeuteten nämlich, dass mein Artikel (nicht Kolumne), obwohl von Usern ausgewählt und gewollt, von der Redaktion unterdrückt wurde. Und DAS ist meiner Meinung nach eine Missachtung des Portal-Gedankens. Ob Sie das als Spamming bezeichnen wollen, überlasse ich Ihnen und allen anderen Lesern.
Ich habe dies genau so schon bei mir in meinem Artikel dargestellt. Wenn die Feinheit auch Ihnen verloren geht, habe ich wenig Hoffnung, diese Falschdarstellung nachhaltig korrigieren zu können.
Und dann möchte ich noch ein zweites Thema anschneiden: Meine oben angesprochene Wut war auch da sehr relativ, denn ich habe auch niemanden sonst zu einem Spamming aufgefordert und selbst wie gesagt nur wenige persönliche Kontakte angeschrieben.
Das gleiche ist heute Nachmittag übrigens mit dem Artikel von tou.ch geschehen. Nachdem Patrick, der Verfasser dieses Blogeintrags, ein Interview für Online-PC geführt hatte, verschwand sein Blog-Eintrag mit den vielen Kommentaren an den unsichtbaren Schwanz der Liste, den ich schon kenne, und das Interview sowie sein Verweis-Artikel darauf prangten auf der ersten Seite. Kommentare gibt es bis jetzt – auch nach Stunden – keine…
Ich bin wie Sie sehr positiv für das Projekt. Sie haben sich gewünscht, man könnte reden. Das fällt allerdings angesichts solcher Anschuldigungen von Lüscher, wie in diesem besagten Interview, Link am Ende, schwer. Sie haben etwa den gleichen Wahrheitsgehalt, maximal, wie die Spamming-Darstellung. Im Gegenteil: Lüscher bringt damit in der Not seiner Redaktion eine dritte Person ins Spiel, die ich bewusst aussen vor lassen wollte und mich in eine Lage, in der ich mir nun überlegen kann, ob ich jemanden öffentlich anschwärzen will, um eine verleumderische Behauptung mir gegenüber zu widerlegen.
Wenn Sie das Interview lesen und es publiziert sehen – wie würden dann sie an meiner Stelle reagieren?
Ich warte nun mal ab. Nehme mir die Zeit, die Kopien dieser internen Kommunikation in aller Ruhe zu lesen, denn ich denke, Ruhe können wir alle brauchen, und dann werde ich meine Antwort verfassen.
Es ist also noch ein wenig Zeit…
Ich finde es gut, dass Facts redaktionell moderiert wird und nicht wie Digg oder Rivva aggregiert. Der Qualitätsunterschied ist gewaltig. Ich halte das keineswegs für Unterdrückung. Auch Artikel meines Blogs wurden öfter schon hier und dort angezeigt, natürlich erstmal weit hinten. Wenn sie Aufmerksamkeit verdienten, wanderten sie nach vorne. Wenn nicht, störte es mich auch nicht weiter. Auch als Journalistin bin ich es gewohnt, dass ich nicht immer auf der ersten Seite stehe
Also – ich halte Ihre Reaktion für übertrieben.
Und ich denke auch, dass der Umgang mit der öffentlichen Aufmerksamkeit etwas mit Professionalität zu tun hat. Blogger sind meist nicht professionell, Journalisten meistens schon. Das heißt, sie müssen es verkraften können, wenn ihre Artikel nicht so, wie sie es sich vorgestellt haben, präsentiert werden. Und Facts legt wohl bei der Auswahl journalistische Maßstäbe an, die durchaus subjektiv sein dürfen. Damit gelingt ihnen täglich ein sehr schöner, bunter Startmix, wie ich ihn bei all den automatisierten, User-generierten Plattformen nie sehe!
Mit Unterdrückung etc. hat das erst mal wenig zu tun. Unter Unterdrückung verstehe ich was anderes. Das ist dann der Fall, wenn auf für die Allgemeinheit bzw. für die Gesellschaft relevante Nachrichten und Themen nicht gebührend aufmerksam gemacht wird bzw. auch noch etwas getan wird, deren Erscheinen und Verbreitung zu verhindern. Das sehe ich in Ihrem Fall beileibe nicht. Beispiele für solche Themen finden Sie unter http://www.nachrichtenaufklaerung.de, einem Projekt, das ich mehrere Jahre lang mitbetreut habe und dem ich immer noch eng verbunden bin.
In Ihrem Fall habe ich den Eindruck – von außen natürlich – dass hier etwas eskaliert ist. Das hätte nicht so kommen dürfen. Und man sollte versuchen, das so gut wie möglich wieder zu kitten. Entschuldigungen sind manchmal auch wertvoll.
Ich respektiere Ihre Antwort, und habe für mich eine gefunden, mit der ich gut leben kann, und andere hoffentlich auch.
Jetzt kriege ich auch Prügel vom Metablogger Matthias, über einen Kommentar, den man merkwürdigerweise gar nicht kommentieren kann. Standesdünkel? Die liegen mir fern! Ich denke, man muss ein wenig sehen, wie etwas sozial funktioniert: Ein mitunter wichtiger Unterschied zwischen Bloggern und Journalisten liegt in der Bezahlung. (Entsprechend also die oben bereits vorgenommene Unterscheidung zwischen Profis und Amateuren.) Das heißt, der Verlag hat als Gegenleistung für den Beitrag ein Honorar bezahlt. Wo der Artikel platziert wird, ist Sache der Redaktion. Schreibt man unbezahlt, erwartet man aber offensichtlich auch eine Art Gegenleistung – in Form von Aufmerksamkeit. Gewährt die Redaktion diese nicht wie erwartet, ist die Enttäuschung groß. Dabei ist es wichtig vorher zu klären, was erwartet werden darf!
Für Facts ist das eine Zerreißprobe – weil Facts Artikel mischt – bezahlte, woanders erschienene, unbezahlte Blogger-Artikel und unbezahlte eigene Artikel. Und die Gegenleistung hierfür ist der Link auf den Ursprungsartikel. So funktionieren alle Aggregationsdienste. Die verlinkten Schreiber profitieren davon, weil ihnen mehr Aufmerksamkeit zuteil wird.
Nur wie sieht die Gegenleistung für die unbezahlten Artikel aus, der auf der Aggregationsplattform erscheint? Wenn man mit der Währung Aufmerksamkeit bezahlen wollte, müsste man einen eigenen Track, einen eigenen Bereich einrichten bzw. die Artikel besonders markieren. Bisher wurden ausgesuchte Artikel prominent auf der Startseite platziert und mit Bild versehen. Das erscheint den Schreibern angemessen. Weil dies im besagten Artikel von Thinkabout nicht statt gefunden hat, fühlte sich Thinkabout unfair behandelt. Hier ist anzumerken, dass eine Redaktion wirklich nicht jeden Artikel hochwertig oder auch nur gleichwertig behandeln kann und sich das Recht der Auswahl und Gewichtung vorbehalten darf und muss. Bei Facts gibt es aber auch die Nutzer, die bewerten und gewichten können. Und hier versuchte Thinkabout ja dann auch anzusetzen – und geriet in das Facts-Dilemma: Die Austarierung von Redaktionsgewichtung und Nutzergewichtung. Die ist, wie jetzt allerorts kritisiert wird, tatsächlich nicht wirklich transparent – anders als bei Zoomer, wo man sofort erkennen kann, wie die Gewichtung erfolgt ist. Zoomer zeigt, dass man sehr wohl redaktionell gewichten kann, man sollte nur transparent dabei vorgehen. Hier finde ich, sollte Facts aus seinem Selbstverständnisheraus als Aggregationsplattform, die Nutzern Bewertungsrechte zugesteht, nachbessern.
Vielleicht hätte das Hickhack gestern vermieden werden können, wenn es eine eigenen Seite für eigene Artikel geben würde – oder eine eigene Spalte – oder sonst irgendein Unterscheidungsmerkmal, das die Artikel besonders hervorhebt.
Ebenso fehlt eine Bewertung von Nutzerkommentaren ähnlich wie bei Slashdot (unpassendes, schlechtes wird über ein Nutzervoting mit Aufmerksamkeitsentzug bestraft). Das hätte vielleicht die hier über Tage sich hinziehen Eskalation vermeiden können. Vielleicht.
Grundsätzlich ist das mit den auf der Plattform geschriebenen Artikeln ein wirkliches Problem, das man wohl am ehesten über eine Form der Bezahlung regeln müsste – weil das immer noch die anerkannte Form der Gegenleistung ist. Entweder über Pauschalen oder über ein Beteiligung an den Werbeeinnahmen plus Vernetzung/Verlinkung. Wie auch immer. Aufmerksamkeit allein scheint zu wenig zu sein. Die erhält ein Blogger nämlich am besten über sein Blog.
Prügel sehen anders aus. Und ich hatte mir eigentlich eingebildet, das Kommentarfeld auf http://metablog.ch/ sei nicht zu übersehen.
Mir ist es bei Facts nie darum gegangen, dass meine Blogbeiträge irgendwo hochgepusht wurden oder nicht. Als Schreib- und Kommentierfreudige wollte ich einfach mitdiskutieren. Über die Artikelauswahl habe ich mich zum ersten Mal gewundert, als ein von mir total unbedeutender – und für Factsleser total nutzloser Blogbeitrag – plötzlich in der Artikelliste erschien. Im Nachhinein glaube ich den Grund zu kennen, warum gerade jener Artikel zu jenem Zeitpunkt aufgeschaltet wurde. Kann sein, dass es nur mir so gegangen ist, ich für mich denke rückblickend, dass die Auswahl nicht nur nach Qualitätskriterien geht, sondern halt – ob nun bewusst oder unbewusst – auch eine Steuerung der User ist.
Um mir hier ein wenig Arbeit zu sparen, kopiere ich als Erklärung meiner oben gemachten Aussage meinen Kommentar zu diesem Thema aus der Sargnagelschmiede hierher:
Als Neumitglied bei Facts wurde ich in privaten Notizen von Seiten der Redaktion sehr schmeichelhaft umworben. Meine Blogs wurden beide zu den Quellen aufgeschaltet – der eine praktisch sofort, der andere etwas später. Darüber bin ich jedesmal schriftlich informiert worden. Man hat mir auch mehr als einmal Privatnotizen zu verstehen gegeben, dass man meine Einträge schätzt. Später dann bin ich zwei Mal angefragt worden, ob ich gesehen habe, dass mein Blogeintrag in die Liste der vorgestellten Artikel aufgenommen worden ist. Beim ersten Mal machte das noch Sinn (es war ein Eintrag zu Widmer-Schlumpf), beim zweiten Mal weniger. Ich schreibe sehr viele Nonsense Beiträge im Frau Zappadongblog und der in die Liste aufgenommene war mehr oder weniger totaler Gaga und für nicht regelmässige Blogleser von Zappadong total uninteressant. Witzigerweise fiel diese zweite “Beförderung” in eine Zeit, in der ich mich intensiv mit der Chefredaktion austauschte; in der ich auch angefragt wurde, ob ich einen Artikel zum Thema Loyalität schreiben würde (ich lehnte ab, mit einer Begründung, warum ich das nicht wollte) … erst viel später wurde mir klar, dass ich damit wohl prophilaktisch “ruhig gestellt” werden sollte – denn diese Anfrage fiel in eine Zeit, in der Thinkabout eine Auseinandersetzung mit der Redaktion hatte. Ganz zufällig blieben – als meine Einträge auf Facts 2.0 etwas kritscher wurden – die privaten Notizen von Seiten der Redaktion aus; es gab auch keine netten Mitteilungen mehr, in denen es hiess, einer meiner Blogeinträge sei auf Facts aufgeschaltet worden.
Ich weiss nicht, ob ich die Einzige bin, die auf solche Weise umworben wurde, bis ich zu kritisch wurde … würde mich aber wundern. Früher nannte man so was Zuckerbrot und Peitsche ….
Frau Zappadong
Wenn man auf http://metablog.ch/?id=193 geht, sieht man nichts, was man kommentieren könnte. Auf http://metablog.ch/ aber schon. Aber welchen Beitrag kommentiert man dann genau? Ist mir nicht so klar. Hmm. Wahrscheinlich soll der Kommentar dann ein neuer Beitrag sein? Auch interessant!
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