Schöner bloggen – mit “Social Media Optimization”

Das finde ich bemerkenswert. Was sich hinter neue Schlagworten wie “Social Media Optimization” steckt, sind teilweise eigentlich alte journalistische Tugenden – garniert mit einigen Sozial- und SEO-Techniken. Was René Seifert im Holtzbrinck-e-Lab-Blog über einen Vortrag von Muhammad Saleem auf der Web 2.0 Expo berichtet, liest sich eigentlich wie eine Anleitung für den perfekten Artikel:

  1. Knackige Headline, Absätze, Zwischenüberschriften. Der Leser muss schnell wissen, woran er ist. Ein paar Bildchen schaden der Rezeption auch nicht.
  2. Das Design sollte lesefreundlich sein – allzu viel Werbung und Widgets schaden.Darüberhinaus gehen jedoch die weiteren Tipps:
  3. So sollten Überschriften aus [Zahl], [Adjektiv] und [Keyphrase] bestehen.
  4. Interessant ist der Verweis auf das soziale Nutzungsdilemmata, das sich durch eine kräfte Anfangsinvestition lösen lässt: Man gibt erstmal mehr, als man erwartet – und erhält wiederum mehr als erwartet.
  5. Damit das gut funktioniert, sollte man seine Seite kommunikationsfähig und auffindbar gestalten. Dazu gehören Tagging, Bookmarks, E-Mail-Weiterung und natürlich RSS.
  6. Postings nach dem Wochenende lohnen mehr als am Ende der Woche.
  7. Besondere Unterstützung verdient auch mal ein Dankeschön.

Feature-Bild: Flickr/DBarefoot

Über Christiane Schulzki-Haddouti

Freie IT- und Medienjournalistin. Hat dieses Blog 2007 im Rahmen der KoopTech-Analyse eingerichtet. Seit Beendigung des Projekts fĂŒhrt sie es als Multi-Autorenblog weiter. Sie fĂŒhrt ein persönliches Blog auf ihrer Homepage.
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2 Antworten auf Schöner bloggen – mit “Social Media Optimization”

  1. larsen sagt:

    Ehrlich gesagt musste ich erste auf dem eLab-blog die ausführlichen Erläuterungen lesen, um genau zu verstehen, was sich hinter den Punkte 1-7 versteckt.

  2. Christiane sagt:

    Okay, dann hätte auch ein Link genügt :)