Das finde ich bemerkenswert. Was sich hinter neue Schlagworten wie “Social Media Optimization” steckt, sind teilweise eigentlich alte journalistische Tugenden – garniert mit einigen Sozial- und SEO-Techniken. Was René Seifert im Holtzbrinck-e-Lab-Blog über einen Vortrag von Muhammad Saleem auf der Web 2.0 Expo berichtet, liest sich eigentlich wie eine Anleitung für den perfekten Artikel:
- Knackige Headline, Absätze, Zwischenüberschriften. Der Leser muss schnell wissen, woran er ist. Ein paar Bildchen schaden der Rezeption auch nicht.
- Das Design sollte lesefreundlich sein – allzu viel Werbung und Widgets schaden.Darüberhinaus gehen jedoch die weiteren Tipps:
- So sollten Überschriften aus [Zahl], [Adjektiv] und [Keyphrase] bestehen.
- Interessant ist der Verweis auf das soziale Nutzungsdilemmata, das sich durch eine kräfte Anfangsinvestition lösen lässt: Man gibt erstmal mehr, als man erwartet – und erhält wiederum mehr als erwartet.
- Damit das gut funktioniert, sollte man seine Seite kommunikationsfähig und auffindbar gestalten. Dazu gehören Tagging, Bookmarks, E-Mail-Weiterung und natürlich RSS.
- Postings nach dem Wochenende lohnen mehr als am Ende der Woche.
- Besondere Unterstützung verdient auch mal ein Dankeschön.
Feature-Bild: Flickr/DBarefoot


Ehrlich gesagt musste ich erste auf dem eLab-blog die ausführlichen Erläuterungen lesen, um genau zu verstehen, was sich hinter den Punkte 1-7 versteckt.
Okay, dann hätte auch ein Link genügt