Was Journalisten von Bloggern lernen können

Kleiner Hinweis auf meine nun erschienene Titelgeschichte in “M – Menschen machen Medien”: “Mit Bloggern auf Augenhöhe” heißt sie jetzt nun und zeigt, was Journalisten von Bloggern lernen könnten. Versehen ist sie mit zwei Begleittexten: Der eine namens “Blogger-Werkzeuge für Journalisten” beschäftigt sich damit, welche Tools nützlich sein könnten, der anderen versucht unangenehmen Wahrheiten ins Gesicht zu sehen: “Print, nein Danke“:



Quelle: Kolo, Castulus und Meyer-Lucht, Robin (2007): Erosion der Intensivleserschaft. Eine Zeitreihenanalyse zum Konkurrenzverhältnis von Tageszeitungen und Nachrichtensites, in: M&K Medien- und Kommunikationswissenschaft, 4/2007. Online verfügbar: http://www.m-und-k.info/MuK/hefte/Aufsatz_07_04.pdf

Nachtrag vom 22.4.2008:

Julius Endert versucht in seinem Handelsblattblog ebenfalls die Perspektive einzunehmen, was Verlage von Webanbietern lernen können, in diesem Fall: Was sie von sozialen Netzwerken wie Xing lernen können.

Feature-Foto: Flickr/Julie70

Über Christiane Schulzki-Haddouti

Freie IT- und Medienjournalistin. Hat dieses Blog 2007 im Rahmen der KoopTech-Analyse eingerichtet. Seit Beendigung des Projekts fĂŒhrt sie es als Multi-Autorenblog weiter. Sie fĂŒhrt ein persönliches Blog auf ihrer Homepage.
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7 Antworten auf Was Journalisten von Bloggern lernen können

  1. Pingback: Konstruktivismus, Kreativität und CC - killefit.net

  2. Bernd Weiss sagt:

    Die Abbildung an sich mag illustrativ sein, sämtliche aufgeführte Statistiken sind dagegen sinnlos bis irreführend.
    (1) Ein lineares Regressionsmodell mit 6 Datenpunkten zu schätzen, ist verwegen.
    (2) Darauf basierend Inferenz betreiben zu wollen, ist auch eher ein Verzweiflungsakt (p(…) = 0.009).
    (3) Nutzt man das Modell für die überregionalen Nachrichtensites zur Vorhersage (bzw. zur Beschreibung der Vergangenheit, “Trend” = +1.0 Prozentpunkt pro Jahr), dann landet man Mitte der 1990er Jahre im negativen Zahlenbereich. Was bedeuten negative Anteile?
    (4) Gerade bei Zeitreihen sind häufig die Fehler korreliert (verletzt Annahmen des linearen Modells), weil Datenpunkte zum Zeitpunkt t vom Datenpunkt zum Zeitpunkt t-1 abhängen. Ich bin aber auch kein Experte für Zeitreihen…
    (5) “Regreassion” = Regression.

  3. Jan sagt:

    “(3) Nutzt man das Modell für die überregionalen Nachrichtensites zur Vorhersage (bzw. zur Beschreibung der Vergangenheit, “Trend” = +1.0 Prozentpunkt pro Jahr), dann landet man Mitte der 1990er Jahre im negativen Zahlenbereich. Was bedeuten negative Anteile?”

    Das ist einfach: Zu dem Zeitpunkt gab es diese Seiten noch nicht – was ja auch stimmt. Oder verstehe ich das falsch?

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  6. Bernd Weiss sagt:

    Inzwischen habe ich meine unter Kommentar Nr. 2 angerissene Kritik etwas detaillierter niedergeschrieben: Wenn Statistik irritiert – Methodische Anmerkungen zum Beitrag „Erosion der Intensivleserschaft“ in der M&K 4/2007.

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