Feature: An Zielgruppen orientiertes Online-Marketing

Chris Anderson, Entdecker des “Long Tail”, stellte krzlich fest, dass kleine Inhalteanbieter im Long Tail ihren Content um drei- bis fnfmal hher monetarisieren knnen als groe Verlage. Und dass sie in ihrer Umgebung eine stetig hhere Performance hinlegen, whrend die Verlagshuser mit sinkenden Auflagen zu kmpfen haben.

Angesichts dieser Lage stellt sich die nahe liegende Frage: Warum schaffen Verlage es nicht, Online-Angebote fr immer kleiner werdende Zielgruppen aufzusetzen? Warum greifen sie stattdessen zu SEO-Tricks, um ihre Klickraten zu erhhen? Wie wertvoll aber sind Klickgalerien, PI-Spiele und GoogleAd-Anzeigen? Warum untersttzt der Werbemarkt dieses Schielen auf die Klickzahlen? Was wrden Verlage tun, wenn Anzeigenkunden verstrkt auf qualitative Merkmale wie Besuchszeiten achten?

Worin bestehen die Herausforderungen genau? Wenn im Internet nur alles ein Link auseinander ist – warum entstehen mit Link-Netzwerken nicht auch Werbe-Netzwerke, etwa nach dem Vorbild von Glam?? Welche Konzepte untersttzen heute den Aufbau von Zielgruppen sowie eine entsprechende Werbung? Gibt es erfolgreiche Beispiele? Wie mssen sich Medien ndern, bewegen, vernetzen? Welche Anstze gibt es hier in der Unternehmenskommunikation? Welche Tools knnen untersttzend wirken? Welche Messmethoden muss man noch entwickeln?

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Freie IT- und Medienjournalistin. Hat dieses Blog 2007 im Rahmen der KoopTech-Analyse eingerichtet. Seit Beendigung des Projekts führt sie es als Multi-Autorenblog weiter. Sie führt ein persönliches Blog auf ihrer Homepage.
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10 Responses to Feature: An Zielgruppen orientiertes Online-Marketing

  1. Pingback: Wissenswerkstatt | Planetenbloggerin im Interview ::: Datenschutzpanne ::: Zukunft der Blogs | Werkstatt-Ticker 39

  2. >Warum schaffen Verlage es nicht, Online-Angebote fr immer kleiner werdende Zielgruppen >aufzusetzen? Warum greifen sie stattdessen zu SEO-Tricks, um ihre Klickraten zu erhhen? >Wie wertvoll aber sind Klickgalerien und GoogleAd-Anzeigen?

    Weil sie in Auflage denken: Die wurde printmig ebenso geschnt wie jetzt die PIs. Und Wergeagenturen machen da natrlich mit, weil es einfacher ist eine Kampagne fr die Masse laufen zu lassen als sich Gedanken ber kleine Zielgruppen zu machen. Genau deshalb bringt der Long Tail Verlagen nur dann etwas, wenn sie das monetarisieren knnen. Dafr haben sie aber nicht die Werkzeuge. Und die Denke. Einschrnkend sei aber auch nicht zu verleugnen, dass der Nutzer ja auch der Bilderklicker ist und diese noch die Mehrheit der Seitenbesucher ausmachen. Heit: Das klassische Werbekonzept greift noch. Eine Werbung fr alle.
    Im brigen sollte man nicht glauben, dass Verlagsmanager, nur weil sie Journalisten bezahlen. differenziert denken knnen. Zum Beispiel mehrere Werbewerkzeuge zu benutzen.
    Das ist so ein wenig wie die Jugendseiten in den Tageszeitungen: Die hat man eben gehabt, weil man dachte man muss sie haben, aber keine Sau hat mal geschaut, ob und von wem die eigentlich gelesen wird. Wie auch? Es fehlte schlicht eine Erfolgskontrolle, von Umfragen einmal abgesehen. Und deshalb hat man diese Zielgruppe verloren. Weil man nicht wusste, was die eigentlich wollen.

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  4. Kai Mller says:

    Hallo Christiane, ich reibe mich gerade an der Formulierung “SEO-Tricks”.
    In der Diskussion ging es darum, dass es die einen schaffen, ihr Angebot so aufzubauen, dass Suchmaschinen mit dem publizierten Inhalt zurecht kommen, und die Inhalte als relevant einstufen, und andere es eben schlicht verpennt haben.
    Dabei geht es nicht um Tricks, sondern um Grundlagen der Darstellung von Informationen im Netz. Am Ende gewinnt derjenige, der guten Content bietet, und diesen sowohl fr den Besucher, als auch fr Suchmaschinen sauber aufbereitet. Also keine Tricks, sondern solides Handwerk.

  5. Christiane says:

    Es gibt akzeptable Tricks – wie saubere Programmierung – und nicht-akzeptable Tricks, wie etwa das Vordatieren von Meldungen u.a. Grenzwertig ist auch der Einkauf von Traffic ber GoogleAds. Ich suche noch jemanden, der das sauber differenzieren kann und hier tun mchte.

  6. Kai Mller says:

    Sorry, aber saubere Programmierung/Umsetzung ist doch kein Trick.
    Und GoogleAds haben ebenfalls nichts mit SEO zu tun.

  7. Christiane says:

    Bitte genau lesen – ich sagte nicht, SEO ist GoogleAds – sondern nur, dass GoogleAds im Verlagsgeschft grenzwertig sind. Und die Vordatierung von Meldungen von Nachrichtenagenturen, um bei GoogleNews als erster genannt zu werden, hat mit sauberer Programmierung nichts zu tun. Es ist wichtig hier Unterscheidungen zu treffen und nicht alles in einen Topf zu werfen. Und diese Diskussion, was ist okay und ntig, und was ist grenzwertig und was geht gar nicht, wird noch nicht wirklich gefhrt.

  8. Kai Mller says:

    Ich stimme dir ja in allen Punkten zu. Wie schon oben geschrieben ging es mir lediglich darum, dass SEO nicht gleich Betrug ist (und wie du selbst schreibst, nicht alles in einen Topf zu werfen). Dann passt es ja jetzt.

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