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	<title>Kommentare zu: It&#8217;s Not Only The Economy, Stupid!</title>
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		<title>Von: KoopTech &#187; Medien &#187; Wie realistisch ist eine Kulturflatrate für Journalisten?</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2008/07/its-not-only-the-economy-stupid/comment-page-1/#comment-1762</link>
		<dc:creator>KoopTech &#187; Medien &#187; Wie realistisch ist eine Kulturflatrate für Journalisten?</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 19:24:36 +0000</pubDate>
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		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] des Printjournalismus&#8221; hat Lorenz Lorenz-Meyer hat bereits vor geraumer Zeit &#252;ber ein umfassendes &#246;ffentlich-rechtliches Internetangebot nachgedacht. Als Grund f&#252;hrte er unter anderem das &#8220;Marktversagen im Journalismus und [...]</p>
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		<title>Von: Wie realistisch ist eine Kulturflatrate für Journalisten? &#8212; CARTA</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2008/07/its-not-only-the-economy-stupid/comment-page-1/#comment-1727</link>
		<dc:creator>Wie realistisch ist eine Kulturflatrate für Journalisten? &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 10:20:19 +0000</pubDate>
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		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] des Printjournalismusâ€ť hat Lorenz Lorenz-Meyer hat bereits vor geraumer Zeit &#252;ber ein umfassendes &#246;ffentlich-rechtliches Internetangebot nachgedacht. Als Grund f&#252;hrte er unter anderem das â€śMarktversagen im Journalismus und im [...]</p>
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		<title>Von: Lorenz Lorenz-Meyer</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2008/07/its-not-only-the-economy-stupid/comment-page-1/#comment-809</link>
		<dc:creator>Lorenz Lorenz-Meyer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2008 03:48:07 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmal sorry, dass ich mich l&#228;nger nicht gemeldet habe. Ich war f&#252;r ein paar Tage unterwegs und hatte keinen brauchbaren Zugang zu Mail oder Blog.</p>
<p>Nat&#252;rlich bin ich auch der Meinung, dass das &#246;ffentlich-rechtliche System erneut auf den Pr&#252;fstand geh&#246;rt, und die Idee einer Lizenzpflicht f&#252;r Streaminganbieter ist nat&#252;rlich hochgradiger Schwachsinn. </p>
<p>Aber auch wenn es uns noch so oft von den Ideologen des Wirtschaftsliberalismus zwangseingetrichtert wird: Der freie Wettbewerb ist nicht immer das beste Instrument, wenn es um die Aufrechterhaltung essentieller Infrastrukturen geht. Daf&#252;r sind die M&#228;rkte zu kurzsichtig.</p>
<p>Die Kommerzmedien haben im Rundfunk lange genug Zeit gehabt, ihre Konkurrenz- und Leistungsf&#228;higkeit im Qualit&#228;tsjournalismus und im Kulturbereich unter Beweis zu stellen. Und was haben sie uns beschert: N24 und Klassikradio? Im Pressebereich funktioniert das System noch. Aber es beruht dort auf einem Gesch&#228;ftsmodell, das gerade implodiert. </p>
<p>Wir sollten uns einfach darauf vorbereiten, dass Werbung als Erl&#246;squelle f&#252;r guten Journalismus nicht mehr tr&#228;gt. Und mir ist, ehrlich gesagt, die Konsumentenperspektive als B&#252;rger, der weiterhin qualitativ hochwertig informiert werden will, bzw. die Macherperspektive als Journalist, der weiterhin eine interessante und relevante Arbeit machen m&#246;chte, n&#228;her als die wirtschaftlichen Wehen der Verlags- und Unterhaltungsbranche.</p>
<p>Und was das im Netz zurzeit allgegenw&#228;rtige Loblied der Blogosph&#228;re als selbstloses Korrektiv der gierigen Kommerzmedien angeht, bin ich sehr, sehr skeptisch. Ich zitiere nochmal Justin Davidson, den ich bereits <a href="http://blog.kooptech.de/2008/07/selbsthilfe-angesagt/" rel="nofollow">an anderer Stelle</a> verlinkt habe: &#8220;An army of amateur bloggers canâ€™t send reporters to war zones or spend months sifting through obscure records in search of government abuse. There are some forms of journalism that only professional journalists, backed by the resources of major news organizations can tackle.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christiane</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2008/07/its-not-only-the-economy-stupid/comment-page-1/#comment-803</link>
		<dc:creator>Christiane</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 13:47:47 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage der weitgehend verpassten Profilsch&#228;rfung steht nicht von ungef&#228;hr an erster Stelle. Macht sie doch die Forderung nach Sonderregeln f&#252;r den &#214;R so schwer nachvollziehbar, bzw. den &#214;R so angreifbar. Es sind aber auch so merkw&#252;rdige Regelungen, wie die Lizenzpflicht f&#252;r Streaming-Anbieter, die &#252;ber 500 Nutzer gleichzeitig erreichen k&#246;nnen, die misstrauisch machen gegen das &#214;R-Regime. Die Lage scheint mir schwer verzerrt, ein klarer Blick bzw. auf das wirklich Notwendige, zu Erg&#228;nzende notwendig. </p>
<p>Ein Beispiel: WDR5 etwa bietet ein hochwertiges Wortprogramm mit reger Zuh&#246;rerbeteiligung, wie ich es hier in NRW sonst so nicht kenne. WDR5 nicht mehr zu haben w&#228;re ein klarer, deutlicher Verlust. Weitere Beispiele?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Schwenk</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2008/07/its-not-only-the-economy-stupid/comment-page-1/#comment-798</link>
		<dc:creator>Matthias Schwenk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 16:12:25 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meines Erachtens geh&#246;rt der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland (gr&#246;&#223;tenteils) privatisiert. Information und Unterhaltung sind heute kein knappes Gut mehr, weder im herk&#246;mmlichen Fernsehen, noch im Printbereich und schon gar nicht im Internet.</p>
<p>Die &#8220;informationelle Grundversorgung&#8221; kann uns also kaum verloren gehen. Und was die Sicherstellung einer unabh&#228;ngigen Berichterstattung betrifft, sollten sich die &#246;ffentlich-rechtlichen Sender nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Ihr Pochen auf das hohe Gut der Unabh&#228;ngigkeit klingt &#228;hnlich hohl wie die permanenten Verweise der Printmedien auf den sog. &#8220;Qualit&#228;tsjournalismus&#8221;.</p>
<p>Im &#220;brigen hilft den Zeitungen beim schwierigen Medienwandel von den analogen zu den digitalen Medien auch keine Geb&#252;hr oder Subvention. Sie m&#252;ssen selber sehen wo sie bleiben! Warum soll es da ARD und ZDF besser gehen? Wenn sie erst einmal privatisiert sind, m&#246;gen sie von mir aus ruhig die volle Narrenfreiheit im Web bekommen. </p>
<p>Ein letzter Punkt zur Grundversorgung: Wenn diese wirklich eine Rolle spielt, m&#252;sste der Fokus der Politik sich weg von den Sendeanstalten und hin zu den Empf&#228;ngern wenden. Die B&#252;rger, insbesondere sozial schw&#228;cher gestellte Haushalte, sollten einen freien Zugang zum Internet bekommen. Da liegt heute der Engpass, nicht bei ARD oder ZDF.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Trendschau</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2008/07/its-not-only-the-economy-stupid/comment-page-1/#comment-795</link>
		<dc:creator>Trendschau</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 11:48:09 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Lorenz-Meyer,</p>
<p>eigentlich wollte ich ja Ihren Beitrag: â€śItâ€™s not only the economyâ€ť kommentieren, da es dort jedoch nicht m&#246;glich ist, mache ich es hier. </p>
<p>(<em>Anm. CSH: Kommentar ist freigeschaltet &#8211; und jetzt auch hier von mir reinkopiert &#8211; die Nichtfreischaltung hatte, glaube ich, zeitlich-organisatorische Gr&#252;nde, vielleicht war es aber auch nur ein Versehen. Friendfeed-Kommentare dazu habe ich nat&#252;rlich gesehen. Thx @ Marcel Weiss f&#252;r den Hinweis in Friendfeed!)</em></p>
<p>Erst einmal: hohes Niveau, h&#228;tte mich fast von einem Kommentar abgehalten <img src='http://blog.kooptech.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Sch&#246;n fand ich &#8211; nebenbei &#8211; den Satz: â€śDas Internet l&#246;st die Grenzen zwischen Textformaten und Audio- oder Bewegtbildformaten aufâ€ť. Dazu passt doch wunderbar die von Ethority vorgestellte neue Suchtechnologie von Youtube, die Gesprochenes aus Videos in Text transkribiert und f&#252;r die Suchmaschine zug&#228;nglich macht.</p>
<p>Aber ganz allgemein zur Frage &#214;ffentlich-Rechtliche und Internet:<br />
Zentral ist f&#252;r mich, dass grunds&#228;tzlich steuer- oder geb&#252;hrenfinanzierte Angebote nicht den freien Markt abw&#252;rgen d&#252;rfen. Kann man aber bei den derart in Bewegung befindlichen Spannungsfeldern â€śInternet &#8211; Information &#8211; Journalismusâ€ť auch nur ann&#228;hernd absch&#228;tzen, wozu der Markt f&#228;hig ist und wozu nicht??? Kann man es &#252;berhaupt verantworten, mit Steuern und Geb&#252;hren jetzt schon Felder zu besetzen, die vom Markt &#252;berhaupt noch nicht erschlossen werden konnten??? H&#228;tte &#8211; nur als Beispiel &#8211; ein privater Kultursender bei dem &#220;berangebot durch die &#214;ffentlichen &#252;berhaupt noch eine Chance??? Sollte man nicht auch den in Not geratenen Journalisten die Zeit geben, sich ev. umzuorientieren und eigene, hochwertige Angebote zu entwickeln? Auch wenn die Blogszene derzeit wieder gepr&#252;gelt wird, finde ich immer mehr sehr hochwertige und tolle Projekte, aus denen sich ev. in Zukunft ja mehr entwickeln kann &#8211; wenn dann &#252;berhaupt noch ein Markt existiert!</p>
<p>Ich bin also aus ganz pers&#246;nlichen Gr&#252;nden extrem kritisch: Als Texter und Verlagsmensch sehe ich einfach, wie das Informationsangebot von â€ś&#246;ffentlichen Stellenâ€ť enorm w&#228;chst und es f&#252;r private Anbieter (wie z.B. Verlage) in einigen Bereichen tats&#228;chlich schwer ist, &#252;berhaupt noch Informationsl&#252;cken zu finden (schauen sie sich z.B. mal das Themenfeld Au&#223;enwirtschaft an). Das Problem ist klar: diese privaten Anbieter sind meine Auftraggeber, die &#246;ffentlichen oder staatlichen Anbieter w&#252;rden dagegen niemals auf so ein â€śKraut-und-R&#252;ben-Gew&#228;chsâ€ť wie mich zur&#252;ckgreifen, sondern die gro&#223;en Agenturen einladen, in deren Freiberufler-Pool man auch erst einmal kommen muss. Man muss also eine Balance finden, und &#246;ffentliche Stellen sollten m.E. sehr behutsam vorgehen, bevor sie sich irgendwo einnisten â€¦</p>
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