Mashups stehen im Zentrum des Web 2.0, denn sie ermöglichen nicht nur durch eine neuartige Nutzung von Fremddaten, sondern auch durch die besondere Partizipation der Nutzer. Eigentlich könnte man annehmen, vor einem besonders dynamischen Innovationsbereich zu stehen, in dem viel mit verschiedensten Datenquellen experimentiert wird. Doch die Phantasie der Mashup-Entwickler scheint etwas zu begrenzt zu sein: Karten, Karten, Karten.
14 Monate liegen zwischen den zwei Screenshots – und man kann die Veränderungen mit bloßem Auge kaum erkennen:
Das waren die Machtverhältnisse im April 2007 – und das sind sie im August 2008. Die meisten Mashups basieren noch immer auf Daten, die über die offenen Schnittstellen von Google, eBay, Amazon, AOL, Windows Live und Yahoo zur Verfügung stehen. Sehen wir hier einen Innovationsstau?
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Ich liebe Karten! Geodaten sind einfach zu lange vernachlässigt worden. Und für die Existenz in Zeit und Raum sind sie einfach eine von zwei wesentlichen Dimensionen. Wenn andere Bedürfnisse hinzukommen, wird sich das Diagramm schon noch verändern.
Immerhin sind die Seiten vertauscht worden . cheeers, peter
Mir kam heute der Gedanke, dass es vielleicht an der nicht wirklich repräsentativen Datenbasis von ProgrammableWeb liegen kann. Denn wo sind die sozialen Netzwerke, die wie etwa Facebook ihre API geöffnet haben? Wobei Facebook ja im Moment noch eher eine Einbahnstraße ist- und “Open Social” noch auf sich warten lässt.
Karten sind, ganz klar, aber auch mein großes Faible!
Interessant ist jedoch auch, dass GoogleMaps ganz offenbar kein Stück vom Kuchen abgegeben hat. Das ist gewaltig. Ich hätte schon erwartet, das Virtual Earth mehr an Boden gewinnt.