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	<title>Kommentare zu: Mein Verzicht aufs Zeitungsabo</title>
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		<title>Von: mad</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/02/mein-verzicht-aufs-zeitungsabo/comment-page-1/#comment-1819</link>
		<dc:creator>mad</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 15:58:09 +0000</pubDate>
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gedanke, dass man online die &#8220;Fachbrille&#8221; auf hat, ist bestechend und mir so noch nie gekommen. Je mehr ich dar&#252;ber nachdenke, desto richtiger erscheint er mir.</p>
<p>Ich mag Artikel zur Finanzkrise online nicht lesen. Das wird wohl eben mit erw&#228;hnter &#8220;Fachbrille&#8221; zu tun haben. Wenn ich mir aber sporadisch eine Zeitung oder Zeitschrift kaufe, kann ich mich einfacher darin verlieren und lese auch mal Artikel, die ich mir im Internet nie angetan h&#228;tte.</p>
<p>Trotzdem habe ich nix Printiges abonniert und werde das wohl auch in Zukunft nicht tun. Das Print-Dings liegt dann irgendwo rum und wirft mir die ganze Zeit vor, dass ich es nicht lese. Ausserdem habe ich in meiner Wohnung keinen Platz, wo ich rituell  Grossformatiges lesen k&#246;nnte. Mir fehlt ein grosser Tisch, um eine Zeitung auszubreiten. Der Spiegel liest sich im Bett oder auf dem Sofa ganz gut, eine Tageszeitung ist daf&#252;r zu sperrig.</p>
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		<title>Von: Jörg Hoewner</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/02/mein-verzicht-aufs-zeitungsabo/comment-page-1/#comment-1815</link>
		<dc:creator>Jörg Hoewner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 17:09:53 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich mag ich Tageszeitungen, aber eher wegen der hintergr&#252;ndigen Informationen. Davon gibt es leider nicht viele in Tageszeitungen. Daher habe ich den Kompromiss gew&#228;hlt und mir Wochenzeitungen abonniert, neben einigen Monatsmagazinen.</p>
<p>Noch ein Wort zur sog. &#8220;Haptik&#8221;. Ja, Papier hat was. Aber gerade Tageszeitungen empfinde ich hinsichtlich der &#8220;Usability&#8221; als nicht optimal. In der Stra&#223;enbahn lesen? Ziemlich unpraktisch. Ein Rechner ist da noch unpraktischer, klar. Freu mich daher auf mein neues IPhone. <img src='http://blog.kooptech.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: Christiane Schulzki-Haddouti</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/02/mein-verzicht-aufs-zeitungsabo/comment-page-1/#comment-1799</link>
		<dc:creator>Christiane Schulzki-Haddouti</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 18:50:58 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also eine Art kulturelle Grundienstleistung. Bist du denn dann auch f&#252;r eine &#8220;Kulturflatrate&#8221;?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: peter</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/02/mein-verzicht-aufs-zeitungsabo/comment-page-1/#comment-1798</link>
		<dc:creator>peter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2009 18:46:34 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r mich steht auch der Wert der Lesesituation im Zentrum. Die Zeitung beim Fr&#252;hst&#252;ck ist noch eine kleine kostbare Auszeit. Die fertig vorgesetzten Seiten zwingen mich auf angenehme Weise dazu, mich anderen Themen auszusetzen als am Bildschirm. Gestern habe ich eine ganze Seite &#252;ber den Abschied des Wirtschaftsministers gelesen, einfach, weil der Artikel gut geschrieben war. Das h&#228;tte ich mir vorher nie zugetraut, und online w&#252;rde ich das nie machen. Deine Erkl&#228;rung mit der &#8220;Fachbrille&#8221; ist da schon ganz zutreffend. Das Absch&#228;tzen von Kosten und Gegenleistung habe ich mir bei einigen Ausgaben v&#246;llig abgew&#246;hnt, das Zeitungsabo geh&#246;rt da zum gleichen Ausgabenbereich wie die Krankenkasse.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: LeserEins &#187; Blog Archive &#187; Gebrauchtes, Neues und Nichts</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/02/mein-verzicht-aufs-zeitungsabo/comment-page-1/#comment-1791</link>
		<dc:creator>LeserEins &#187; Blog Archive &#187; Gebrauchtes, Neues und Nichts</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 05:01:53 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Mein Verzicht aufs Zeitungsabo schreibt Christiane Schulzki-Haddouti &#252;ber Ihre Erfahrungen, ob Sie ohne Tageszeitung auskommen [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christiane Schulzki-Haddouti</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/02/mein-verzicht-aufs-zeitungsabo/comment-page-1/#comment-1788</link>
		<dc:creator>Christiane Schulzki-Haddouti</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 20:07:38 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>P.S. Hier noch mal ein <a href="http://upload-magazin.de/?p=2196" rel="nofollow">h&#228;ndischer Hinweis</a> auf die interessante Diskussion bei Upload: Dort z&#228;hlen die Leser auf, was sie abonniert haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christiane Schulzki-Haddouti</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/02/mein-verzicht-aufs-zeitungsabo/comment-page-1/#comment-1785</link>
		<dc:creator>Christiane Schulzki-Haddouti</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 15:29:48 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo J&#252;rgen <img src='http://blog.kooptech.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Im Punkt &#8220;unverzichtbares Jouranlismus- und Angebotsmodell&#8221; gebe ich Dir recht! Ich h&#228;tte es mir eigentlich denken k&#246;nnen, dass online auf Dauer nicht befriedigt. Aber einen Versuch war es mir wert. Immerhin habe ich in dieser Zeit jeden Tag mein digitales Endger&#228;t eine halbe Stunde fr&#252;her eingeschaltet &#8211; weil ich nicht noch bei der Tasse Kaffee die Zeitung gelesen habe. Aber was ich wirklich erstaunlich fand, war, dass ich eigentlich diese &#8220;gewohnte Diskursumgebung&#8221; vermisst habe, was Ralf Koss als &#8220;Institution Zeitung&#8221; bezeichnet, also diesen jeweils individuellen Themenmix und -dreh. Das war mir vorher einfach nicht so bewusst gewesen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jürgen Kuri</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/02/mein-verzicht-aufs-zeitungsabo/comment-page-1/#comment-1784</link>
		<dc:creator>Jürgen Kuri</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 14:04:23 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessantes Experiment &#8211; das ich mir aber sparen werde. Ich &#252;berlege im Gegenteil, ob ich nicht eine dritte Tageszeitung abonniere (das w&#228;re dann die FAZ zus&#228;tzlich zur S&#252;ddeutschen und der &#8211; als Regionalzeitung genutzten &#8211; HAZ). Sowohl von der S&#252;ddeutschen als auch von der HAZ kommt das Online-Abo dazu&#8230;</p>
<p>Aber der Umgang hat sich tats&#228;chlich ge&#228;ndert &#8211; daher auch die Kombination Print/Online-Abo. Die Nachrichten (Seite 1, alles ab Seite 4 im ersten (Politik-)Buch, den Wirtschaftsteil) lese ich in der Regel schon am Vortag online oder kenne die Nachrichten von Newssites oder dem Feed. Die l&#228;ngeren St&#252;cke (bei der S&#252;ddeutschen Seite 2/3, Medienseite, Feuilleton) mag ich nicht online lesen &#8211; meist vor allem, da mir die Mu&#223;e fehlt, die lese ich lieber beim Fr&#252;hst&#252;ck oder sogar abends.</p>
<p>Das geht mir &#252;brigens mit der Zeit nicht viel anders: Die Artikel, die die Zeit eigentlich ausmachen, lese ich immer noch Donnerstags in der gedruckten Ausgabe.</p>
<p>Nat&#252;rlich kann man nun sagen, dass Internet hat die Lesegewohnheiten ver&#228;ndert. Aber nicht in dem Ma&#223;e, dass ich auf eine Tageszeitung verzichten w&#252;rde, das Gegenteil ist der Fall. Bei allem Gejammer, dass den Kollegen auch Fehler passieren (das aktuelle Beispiel mit dem eigentlich nicht vorhandenen &#8220;Wilhlem&#8221; des Herrn zu Guttenberg f&#252;hrt ja mal wieder zu erklecklichen und weniger erklecklichen Kommentaren &#252;ber den Untergang des Journalismus), erscheint mir die Tageszeitung, die Wochenzeitung, das Monats- oder Vierteljahresmagazin unverzichtbar. Vielleicht ist es irgendwann soweit, dass ich die auch in elektronischer Form lese &#8211; mir ist der Distributionsweg schnurz, solange er in einem &#8220;Endger&#228;t&#8221; endet, das wirklich praktikabel ist. Das dahinterstehende Journalismus- und Angebotsmodell halte ich aber bis auf weiteres f&#252;r unverzichtbar.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Nils Michael Becker</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/02/mein-verzicht-aufs-zeitungsabo/comment-page-1/#comment-1783</link>
		<dc:creator>Nils Michael Becker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 11:23:08 +0000</pubDate>
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei uns gibt es noch exakt zwei Papier-Abos: den SPIEGEL (der mir geschenkt wird) und die c&#8217;t, die mir ans Herz gewachsen ist. Und es wird in K&#252;rze noch die gedruckte Ausgabe der TAZ hinzukommen, aber damit ist Papier (bis auf unsere eigene Zeitung) bei uns zu Ende. Damit sind wir, wenn ich den Bekanntenkreis ansehe, schon recht propper ausgestattet.<br />
Auch wenn wir selbst jeden Monat eine gedruckte Zeitung produzieren: Es geschieht im immer deutlicheren Gef&#252;hl, dass die Zeit aktueller Nachrichten auf Papier unwiderruflich vorbei ist. Es macht im Grunde auch keinen Spa&#223; mehr, Dinge zu ver&#246;ffentlichen, die bei Andruck bereits seit zwei, drei Wochen im Internet stehen (zum Beispiel bei uns selbst).<br />
Und genau deshalb lese ich selbst auch praktisch keine gedruckten Tageszeitungen mehr. Die TAZ ist eine Ausnahme, weil sie einfach eine hervorragende Zeitung ist und der Informationswert f&#252;r mich &#252;ber die reine Tagesaktualit&#228;t deutlich hinaus geht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Ralf Koss</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/02/mein-verzicht-aufs-zeitungsabo/comment-page-1/#comment-1782</link>
		<dc:creator>Ralf Koss</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 09:20:21 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vorab, Zeitungs-Abo gibt es bei uns im Haus auch, und es geht auch mir immer mal wieder die Relation zwischen dem ausgegebenen Geld und der tats&#228;chlich in Anspruch genommenen Leistung durch den Kopf. Und letztlich geht es dabei weniger um die erhaltene Information als um ein diffuses Gef&#252;hl. Was ja oben immer wieder auch deutlich wird. Da spielen die Emotionen bei der Entscheidung doch eine wesentlich gr&#246;&#223;ere Rolle als es zun&#228;chst den Anschein hat. Aus ganz unterschiedlichen Richungen kommen diese Gef&#252;hle. Das Haptische ist nur das Offensichlichste. Mir geht es vor allem um:  ich &#8220;f&#252;hle&#8221; mich informiert. Das speist sich ja nicht nur aus den reinen Fakten. Da geht es meiner Meinung nach auch um Teilhabe an einem gro&#223;en Ganzen, etwas was bei aller Kritik an dieser Institution Zeitung durch diese Institution verdeutlicht wird. Das sind weniger die Informationen selbst als der Eindruck, wor&#252;ber redet unsere Gesellschaft. Das ist alles im Fluss und es ist spannend zu sehen, wie sich das entwickelt. Entsteht dieses Gef&#252;hl in Zukunft &#252;ber das Netz, das ist f&#252;r mich die Frage, wenn ich Statistiken zum Medienkonsum von Zwanzig- bis Drei&#223;igj&#228;hrigen lese.</p>
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