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	<title>Kommentare zu: KoopTech-Studie ist online</title>
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		<title>Von: Links vom 17. August 2009 bis 27. Oktober 2009 - Projekt- und Wissensmanagement durch Webanwendungen</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/08/kooptech-studie-ist-online/comment-page-1/#comment-2167</link>
		<dc:creator>Links vom 17. August 2009 bis 27. Oktober 2009 - Projekt- und Wissensmanagement durch Webanwendungen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 15:03:53 +0000</pubDate>
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		<description>[...] KoopTech-Studie ist online &#8211; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] KoopTech-Studie ist online &#8211; [...]</p>
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		<title>Von: Knowledge Garden - The Rock &#187; Studie - Forschungsprojekt zu internetbasierten Formen der Zusammenarbeit</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/08/kooptech-studie-ist-online/comment-page-1/#comment-2161</link>
		<dc:creator>Knowledge Garden - The Rock &#187; Studie - Forschungsprojekt zu internetbasierten Formen der Zusammenarbeit</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 12:33:53 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Lorenz Lorenz-Meyer die aktuellen Entwicklungen im Web 2.0 Bereich aus Sicht der Unternehmen. Die Kooptech Studie behinhaltet zahlreiche Fallbeispiele von Firmen wie IBM, Daimler AG, Fraport, Greenpeace, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Lorenz Lorenz-Meyer die aktuellen Entwicklungen im Web 2.0 Bereich aus Sicht der Unternehmen. Die Kooptech Studie behinhaltet zahlreiche Fallbeispiele von Firmen wie IBM, Daimler AG, Fraport, Greenpeace, [...]</p>
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		<title>Von: Verspätete Empfehlung: Kooptech Studie</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/08/kooptech-studie-ist-online/comment-page-1/#comment-2148</link>
		<dc:creator>Verspätete Empfehlung: Kooptech Studie</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 12:19:20 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Bereits seit dem 18. August 2009 ist die Kooptech-Studie Online. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Bereits seit dem 18. August 2009 ist die Kooptech-Studie Online. [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Christiane Schulzki-Haddouti</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/08/kooptech-studie-ist-online/comment-page-1/#comment-2142</link>
		<dc:creator>Christiane Schulzki-Haddouti</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 12:09:52 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das ist gut nachvollziehbar. </p>
<p>Ich meine, es ist ja gibt ein ganzes B&#252;ndel an &#8220;Barrieren&#8221;, &#8220;Erfolgfaktoren&#8221; oder &#8220;Akzeptanzfaktoren&#8221;, das f&#252;r den Einsatz entscheidend ist.  Auf das, was ich dann unter &#8220;KoopTech-Erfolgsfaktoren&#8221; vorgestellt habe, bist du ja in deinem letzten Posting gar nicht eingegangen &#8211; sondern nur auf die Literatur, die ich meist &#228;hnlich bewertet habe. Meine Faktoren habe ich nicht gewichtet, weil ich in den Interviews gemerkt habe, dass sie in unterschiedlichen Konstellationen nat&#252;rlich unterschiedlich stark sind. Es kommt eben immer auf den Einzelfall an!</p>
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		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/08/kooptech-studie-ist-online/comment-page-1/#comment-2141</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 08:15:52 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe einen Teil meiner Einw&#228;nde auch bei den Blogpiloten formuliert.</p>
<p><a href="http://www.blogpiloten.de/2009/09/01/mcluhan-reloaded-das-medium-ist-die-botschaft/" rel="nofollow">http://www.blogpiloten.de/2009/09/01/mcluhan-reloaded-das-medium-ist-die-botschaft/</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Studie â€śKooperative Technologienâ€ť &#124; Asynchron</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/08/kooptech-studie-ist-online/comment-page-1/#comment-2138</link>
		<dc:creator>Studie â€śKooperative Technologienâ€ť &#124; Asynchron</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 22:37:47 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] hat  in einer vom Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung (BMBF) gef&#246;rderten Studie, die â€śKooperativen Technologien in Arbeit, Ausbildung und Zivilgesellschaftâ€ť untersucht. Die Studie â€śKooperative Technologienâ€ť (PDF) wurde nun unter einer Creative [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/08/kooptech-studie-ist-online/comment-page-1/#comment-2137</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 22:21:12 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht mir bei dem Satz mit den native minds um Lévy-Bruhl (der Lehrer von Levi-Strauss) und dessen Erkenntnisse zu dem diskreten Abgrund zwischen der Intellektualit&#228;t der schriftlosen Kultur und uns nach Schichten und Bildungsidealen separierten Menschen, die immer wieder gerne in Aufs&#228;tzen wie eben bei Rheingold benutzt werden. Denn unsere besondere Individuationen angesichts von Technologie (besonders klar beim Lehrer von Gilles Deleuze namens Simondon) wird nur selten breiter Deutungsraum gegeben in Studien, Dissen etc. Also insgesamt erscheinen mir wenige tats&#228;chlich vorliegende Konzepte aus den letzten 80 Jahren der Soziologie, Ethnologie, Philosophie der Technik eine Betrachtung zu erfahren. Ich kann das verstehen, weil Kritische Theorie, Systemtheorie und Konstruktivismus so ubiquit&#228;r erscheinen. Ich werde bei extrem inflationierten Thesen und Modellen immer besonders skeptisch und betrachte eher die Thesen, die sie vorbereiteten nach dem Prinzip, betrachte die Gro&#223;eltern, um die Enkel zu verstehen. </p>
<p>Davis&#8217; Ansatz TAM ist etwas beschr&#228;nkt. Er hebt ab auf Leistung und Bem&#252;hung. Beides sind Faktoren, die in keiner Weise Motivationsforschung oder anthropologische Faktoren reflektieren. Kurz: Sie sind eine kaum zul&#228;ssige Reduktion des tayloristischen Modells, um Adaptation oder Compliance oder gar soziale Pr&#228;gung oder &#228;hnliches darzustellen.</p>
<p>Was Csikszentmihályi dort sucht erschlie&#223;t sich mir nicht. Und auch Keshtri geht genauswenig wie alle anderen auf die soziale, gemeinsame Komponenten ein. Es geht dort im besten Fall um eine stringent individuelle Eignung, Technologie einzusetzen.<br />
Reisberger und Smolnik eignen sich auch nur f&#252;r die tayloristische Prozessperspektive, die ja bei social software transzendiert werden soll. Auch die anderen Modelle liefern eigentlich keine grundlegenden Dimensionen sondern willk&#252;rliche Aspekte, die bei Softwareprojekten per quantitativer Analyse abgefragt werden, um Faktizit&#228;t herzustellen. Aber gerade aus der Softwareentwicklung wissen wir, dass diese Faktoren in ROWE Arbeitsumgebungen obsolet sind.<br />
W&#252;rden Rheingold et. al. ihre 7 Dimensionen nicht als Regelkasten entwerfen sondern als Gestaltungsraum w&#228;re dies ein deskriptiver Ansatz um Differenzen und Gestalten zu identifizieren. Der Systembegriff scheint gesetzt und wird durch eine mechanistische kybernetische Anwendungsebene nicht begr&#252;ndet sondern eher abstrahiert &#8211; gerade in Bezug auf das Thema.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christiane</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/08/kooptech-studie-ist-online/comment-page-1/#comment-2136</link>
		<dc:creator>Christiane</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 10:18:24 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank f&#252;r&#8217;s Lesen &#8211; wobei ich mir angesichts einiger Bemerkungen von dir nicht ganz sicher bin, ob du wirklich &#252;ber die Hinf&#252;hrungskapitel hinausgekommen bist &#8211; und ob du jene nicht doch eher nur fl&#252;chtig gelesen hast. Denn Wikipedia ist als Beispiel f&#252;r OpenContent gleichberechtigt neben Open Source, das wiederum nur ein Beispiel ist.  Zudem haben wir ein Regelwerk f&#252;r den Umgang von Wikis  ja gar nicht entwickelt &#8211; hier im Blog hat sich lediglich ein intensiver, durchaus anregender Gedankenaustausch ergeben, der dann die Entwicklung eines Szenarios durchaus beeinflusst hat.  Und die Erfahrung mit unserem eigenen Wiki wurde durchaus reflektiert. Nochmal: Die Betonung liegt auf &#8220;Hinf&#252;hrung&#8221;. Eine Hinf&#252;hrung kann nicht mehr leisten, als einen Ausgangspunkt zu skizzieren. Alles weitere, was nach Seite 26 folgt, wird dann von dir nicht mehr wirklich angesprochen. Das irritiert mich etwas.</p>
<p>Ich f&#252;rchte, was dir vorschwebt, n&#228;mlich eine &#8220;Ph&#228;nomenologie kooperativer Technologien&#8221;, w&#228;re nur im Rahmen der Habilitation zu bew&#228;ltigen. Die vorliegende Analyse ist aber nicht einmal eine &#8220;Dissertation&#8221; (m&#246;glicherweise nur die Vorarbeit dazu), offiziell auch keine &#8220;Studie&#8221; (obwohl ich sie wohl hier im Blog fahrl&#228;ssigerweise angesichts ihrer Gr&#246;&#223;e so benannt habe), sondern eben nur eine &#8220;Analyse&#8221; &#8211; deren Hauptziel es von Anfang war, beispielhaft und affirmativ Einsatzszenarien zu entwickeln. Das Design dieser Analyse war also von vornherein genauso gewollt.  Sie zeigt aber an vielen Stellen auch auf, wo es sich lohnen w&#252;rde, wissenschaftlich weiterzugehen. Was dir vorschwebt, geh&#246;rt eindeutig zu dem, was man noch machen sollte. Mich w&#252;rde sehr interessieren, welches Studiendesign du daf&#252;r entwerfen w&#252;rdest <img src='http://blog.kooptech.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Allein: Lies mal Axelrods Studien. Dann wird klar, dass wir sehr vieles in Sachen &#8220;Kooperation&#8221; noch gar nicht entschl&#252;sselt haben. Ganz bescheiden w&#252;rde ich dich auch gerne auf das Kapitel &#8220;Erfolgsfaktoren&#8221; hinweisen, das ja lediglich andeutet, in welchem gewaltigen Ph&#228;nomenbereich wir uns bewegen.</p>
<p>Bei Rheingold musst du wissen, dass es 2005 Twitter bzw. das Microblogging-Ph&#228;nomen noch gar nicht gab (ich empfehle hier aber die Lekt&#252;re von Flussers &#8220;Die Schrift&#8221; &#8211; &#252;brigens auch keine Studie, eher ein Essay) &#8211; und ein Blick in Rheingolds &#8220;Studie&#8221; (etwa ein Zehntel des Umfangs unserer &#8220;Analyse&#8221;) w&#252;rde dir zeigen, dass auch bei ihm dies lediglich Vor&#252;berlegungen sind, die aber einen wichtigen Rahmen geben. Er schlie&#223;t aber beim Thema Kooperation auch die Kommunikation zwischen Maschinen mit ein &#8211; was wir &#252;brigens nicht tun. Wir konzentrieren uns nur auf die Dienste, die eine Mensch-Maschine-Interaktion darstellen. Aber deutlich wird doch auch in unseren Szenarien, wenn es um die Barrieren und Erfolgsfaktoren geht, dass Kooperation nie rein werkzeugbezogen ist. Hier werden aus der Praxis, aus den exemplarischen Erfahrungen heraus etliche Faktoren benannt, die eher sozialer, psychologischer Natur sind.</p>
<p>Rheingolds &#220;berlegungen standen bei uns inspirativ am Anfang &#8211; und im Abgleich mit anderen Autoren wurde klar, dass seine &#8220;Regelungsdimensionen&#8221;, die er mit seinen Co-Autorinnen kurz entworfen (aber eher kryptisch erkl&#228;rt) hat, tats&#228;chlich einen pragmatischen, handhabbaren Ansatz liefern, um Szenarien zu entwickeln &#8211; etwas, was er selbst ja als n&#228;chsten Schritt tun wollte (kenne aber keine entsprechende Studie von ihm). Den Web 2.0-Begriff fand ich &#252;brigens vergleichsweise schwach und weniger brauchbar &#8211; weil er allein auf webbasierte Dienste abhebt, aber das Ph&#228;nomen auch beispw. in die mobile, Browser-freie Welt hineinreicht. Eine Auseinandersetzung mit dem Begriff findet jedoch indirekt statt. In einer Diss. h&#228;tte man das nat&#252;rlich ausf&#252;hrlich angehen m&#252;ssen.</p>
<p>Dein Satz &#8220;Kontingenz und die v&#246;llig andere Denkweise der â€śnative mindsâ€ť nach Simondon spielen keine Rolle.&#8221; erschlie&#223;t sich mir &#252;brigens als Problem gar nicht. Und: Was meinst du damit, dass wir Messsysteme entwickelt haben? Haben wir, denke ich, nicht. </p>
<p>Was wir getan haben, war eine Kategorisierung, die helfen sollte, umfassende Szenarien zu entwickeln. Daf&#252;r haben wir ja die Anwendungen &#252;ber ihre Funktion kategorisiert (Kommunikation &amp; Koordination, Planen &amp; Mangen usw.). Insofern konnten wir eine rein anwendungszentrierte Beobachtung ŕ la &#8220;Wie setze ich ein Wiki ein?&#8221; vermeiden und einen gr&#246;&#223;eren, offeneren Rahmen spannen. Ich glaube, das ist f&#252;r die Praxis ein hilfreicher Ansatz. Zugegeben war das etwas aufw&#228;ndig (&#8220;Maulwurf&#8221;). Vielleicht w&#228;re es auch ohne gegangen. Aber ich konnte beispielsweise  so feststellen, dass der Bereich &#8220;Planen und Managen&#8221;, der in der &#246;ffentlichen Wahrnehmung (und in der der Experten) eine eher geringere Rolle spielte, doch ber&#252;cksichtigt werden sollte. Au&#223;erdem hatte ich danach den Eindruck, ein brauchbares Ger&#252;st zu haben, um die von den Experten geschilderten Fallbeispiele besser einsch&#228;tzen zu k&#246;nnen. Letztlich steckt zwar eine Menge Arbeit dahinter und das Ergebnis ist sehr einfach (Kategorisierung von Anwendungen, ein Modell f&#252;r Erfolsfaktoren). Aber ich bin &#252;berzeugt, dass man damit ein Instrumentarium an der Hand hat, um bestehende Projekte abklopfen und neue  entwickeln zu k&#246;nnen. Selbst habe ich das nat&#252;rlich schon ausprobiert &#8211; und es hat wunderbar funktioniert.  </p>
<p>In dem Zusammenhang kann ich auch auf die n&#228;chste Ausgabe des &#8220;medium magazin&#8221; hinweisen. Es enth&#228;lt eine Werkstatt von mir, wie Journalisten webbasierte Dienste einsetzen k&#246;nnen, um ihre Arbeit effizienter zu organisieren. Ich h&#228;tte sie ohne das gedankliche Ger&#252;st, das ich f&#252;r diese &#8220;Analyse&#8221; entwickelt habe, nicht so schreiben k&#246;nnen.</p>
<p>Ja, lass uns mal telefonieren &#8211; ist wohl besser, als weiterer &#246;ffentlicher Gedankenaustausch an dieser Stelle.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wittkewitz</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/08/kooptech-studie-ist-online/comment-page-1/#comment-2135</link>
		<dc:creator>Wittkewitz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 20:04:15 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Christiane,</p>
<p>habe erst jetzt etwas Zeit, mich der Studie zu widmen. Wie du wei&#223;t, trete ich immer gerne etwas zur&#252;ck, um den Untersuchungsgegenstand in den Blick zu nehmen. Dabei kommen sowohl gestaltheoretische, wie sprachphilosophische, logische und historische und wissenschafts- und wirtschaftssoziologische Hintergr&#252;nde zum Tragen. Ich erwarte also von einer Studie einen Startpunkt. Der k&#246;nnte faktischer Natur sein (warum klebt Euer externes Wiki an der Stelle  und entwickelt SICH nicht) aus der Lebenswelt der unmittelbaren Bez&#252;ge des Autoren. Der Startpunkt kann auch sein der Mangel an extensionalem Umfang und intesionaler Bedeutung der den inflation&#228;ren und kurzfristigen Begriffen aus der Softwarewelt innewohnt. Noch viel sch&#246;ner w&#228;re mir dann wohl eine qualitative Befragenung der Arbeitenden, Lernenden und zivigesellschaftlich attribuierten Menschen hinsichtlich ihrer &#196;ngste, Hoffnungen und t&#228;glichen Erfahrungen mit diesem digitalen Gestell namens Computer mit Kabelverbindung in die Welt der anderen Computer (die gr&#246;&#223;te Maschine der Welt).</p>
<p>Ihr beginnt anders: Nehmen wird die Diskussion der Experten um das F&#252;r und Wider von Wikis. Es werden Meinungen ausgetauscht und zu Regelwerken kondensiert. Diese Vorgehensweise wird schon als kooperative Methode deklariert. Die Kraft der kooperativen Technologien. Mir fehlt dabei die beobachtende Distanz zum Untersuchungsgegenstand. Damit meine ich nicht, dass es ein Fehler sei, ihn zum Erstellen der Studie zu benutzen. Mir fehlt nur die Reflexionsebene an der ein vorausgeworfener Anker verworfen oder verifiziert werden k&#246;nnte.<br />
Howard Rheingold entwirft im Vorbild zu Eurer Studie ein Menschenbild &#8211; er basiert seine Ideen auf einigen anthropologischen Grundannahmen und entwirft schnell seine Absicht, die Schriftgelehrten und die Schrift in den Blick zu nehmen. Er vergi&#223;t dabei die Sprache als Grundform und ihre Widergeburt in den Statusmeldungen und tweets als neues Ph&#228;nomen, das eben die Schrift- und die Sprachkultur verbindet.</p>
<p>Eine &#228;hnlichen Mangel erlebe ich bei der Studie, die Du vorlegst. Die kooperative Strategie als sozialpsychologische oder eher anthropologische Konstante wird als konstruktives soziologisches Agens bezeichnet, dass ein Emergenzph&#228;nomen begr&#252;nden soll, das nat&#252;rlich ex post betrachtet, als Nahziel eine L&#246;sung eines direkten Hindernisses darstellt und zum Zweiten auch noch eine gestalterische Seite umfasst &#8211; die auf lange Sicht die Gesellschaft formt. Diese Perspektive ist gerichtet und sie unterstellt auch eine intentionale Entwicklung, die den Beteiligten einen hohen Freiheitsspielraum einr&#228;umt. Kontingenz und die v&#246;llig andere Denkweise der &#8220;native minds&#8221; nach Simondon spielen keine Rolle. Es erscheint als eine Erkenntnis, die aus der jetzigen Perspektive auf die Historie draufgesetzt wird. Dieses Modell setzt sich eigentlich &#252;ber die ganze Studie fort. Die Experten, die Euch beraten und mit denen Ihr diskutiert bestimmen die zu findenden Ph&#228;nomene st&#228;rker als eure Messsysteme. Weinbeger hat gefordert, dass Objektivit&#228;t nur dann erreicht werden kann, wenn v&#246;llige Transparenz herrscht. Da aber die die unausgesprochenen Vorgaben (Organisation erfordert einen Schriftcode, Kooperation wird durch technologische Artefakte hergstellt, die Zivilisation ist eine lineare Entwicklung, die anhand der Verfeinerung der Werkzeuge ablesbar ist etc pp) nicht artikuliert werden, k&#246;nnen sie sp&#228;ter auch nicht von den Ergebnissen subtrahiert werden, sodass aus wissenschaftstheoretischer Sicht gar keine transparenten Ergebnisse entstehen k&#246;nnen, da der Untersuchungsgegenstand nicht befreit wurde von den Anhaftungen der Zeit in der er gemessen und in den fokus genommen werden soll. Es fehlt also eine Ph&#228;nonemonlogie der kooperativen Technologien. </p>
<p>Was eigentlich ist davon zu halten, wenn im Anfang der Studie solche Kapitel&#252;berschriften wie &#8220;Kooperative Technologien bef&#246;rdern Innovation im Internet&#8221; auftauchen und dann munter von Revolution und Kooperation gesprochen wird, ohne den historischen Kern des Web 2.0-Begriffs und seine Indienstnahme durch den O&#8217;Reilly Verlag unter fragw&#252;rdigem Verweis auf die teilweise sehr stringent hierachisierten Open-Source-Projekte. Sollte doch Wikipedia in seiner fr&#252;hen Form deutlich mehr OFFENE Kooperation realisiert haben als Open Source. Was f&#252;r eine Attribution findet &#252;berhaupt mit den Begriffen Kooperation und Revoltion im Web statt?</p>
<p>Offenheit:<br />
Zitat &#8221; Die Offenheit der technischen Schnittstellen etwa ist wesentlich f&#252;r die soziale Interaktion zwischen Menschen, Daten und Code mit anderen Menschen, Daten und Code. Es ist diese Interoperabilit&#228;t, die kooperativen Technologien zu Grunde liegt.&#8221; (S. 21) Dieser Satz ist entweder ohne Bedeutung oder derartig mit Bedeutung aufgeladen, dass er in seiner Mehrdeutigkeit den Kontext in dem er steht &#252;berfordert. Und es gibt viele solcher Stellen. Der Leser wei&#223; weder, welche sozialen Codes, welche technischen Codes noch welche Zusammenh&#228;nge zwischen technischen Schnittstellen und menschlichen Beziehungen bestehen k&#246;nnen/sollen/d&#252;rfen, um etwas als f&#246;rderlich oder hinderlich f&#252;r eine Kooperation beschreiben oder verstehen zu k&#246;nnen. Wo steht geschrieben oder besser wie ist es zu begr&#252;nden, dass vor open-source eine strikte Trennung zwischen Herstell und Benutzer bestand? Ohne Anla&#223; kommen wir dann pl&#246;tzlich zu einer extensionale Bestimmung von Kooperation indem eine Schnittmenge von Kooperation mit Innovationshandlungen beschrieben wird. Nicht als ein Unterkapitel von vielen Unterkapiteln zum Untersuchungsgegenstand KOOPERATION sondern einfach als Insel. Dann dann folgt eine extensionale Bestimmung der KOOPERATION im triangulierten Spannungsfeld von Wettbewerb, Kooperation und Innovation.</p>
<p>Um es kurz zu machen. Ich finde die Studie an vielen Stellen interessant. H&#228;tte ein wissenschaftlich geschulter Doktorvater oder &#228;hnliches beiseite gestanden, w&#228;re sicherlich der strukturelle Dschungel gelichtet worden. Das Aneinanderreihen von Fakten, Ergebnissen und Meinungs&#228;u&#223;erungen ist ein sch&#246;nes Bild, aber es tr&#228;gt die wissenschaftliche Diskussion um Kooperation, Technologie in der Arbeitswelt und den essenziellen Bedarf an Orientierung in einer zur Informationsperistaltik degradierten Netzmetapher nicht in eine Richtung, die zu neuen Wegen inspiriert oder Bestehendes pr&#228;ziser ordnet oder Emergenzph&#228;nomene auf Ursachen und Zuschreibungen zur&#252;ckf&#252;hrt. Der Vorwurf kann nicht hei&#223;en, dass der &#220;berblick fehlt, denn das ist eher ein Symptom, dass die leitenden Grundlage noch nicht klar war, als das Projekt schon fast am Ende war. </p>
<p>Insgesamt meine Hochachtung f&#252;r die M&#252;he und den maulwurfartigen Elan, der Dich durch all das getragen hat.Ich w&#252;rde mir w&#252;nschen, dass Du mit Isabelle Stengers eine gute Gew&#228;hrfrau an der Seite gehabt h&#228;ttest, um diesen Wulst an Technologiekitsch des 20. Jahrhunderts loszuwerden. Wir m&#252;ssen uns dar&#252;ber im Klaren sein, dass die Trennung von Naturwissenschaften und Geistes- und Sozialwissenschaften seit der &#220;berwindung des Konstruktivismus obsolet ist, gerade deshalb ist eine kritische Hierarchisierung als Zerst&#246;rung und Wahrung von Bedeutung sinnvoll, wo heterarchische Ph&#228;nomene eine neue Form der akademischen Arbeit erfordern w&#252;rden.<br />
Lass uns ruhig dar&#252;ber telefonieren, wenn Du willst.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sammelsurium am 18. August 2009 &#171; Text &#124; Design &#124; Code</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/08/kooptech-studie-ist-online/comment-page-1/#comment-2134</link>
		<dc:creator>Sammelsurium am 18. August 2009 &#171; Text &#124; Design &#124; Code</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 18:50:17 +0000</pubDate>
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		<description>[...] KoopTech-Studie ist online &#8211; Kooperative Technologien &#8211; Forschungsprojekt zu internetbasierten Formen der Zusammenarbeit [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] KoopTech-Studie ist online &#8211; Kooperative Technologien &#8211; Forschungsprojekt zu internetbasierten Formen der Zusammenarbeit [...]</p>
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