Amerikanische Tageszeitungen verfolgen Open-Strategien

Zwei amerikanische Tageszeitungen, die “New York Times” und die “Washington Times” haben Open-Strategien entwickelt.

Die Washington Times stellt im Rahmen ihrer Open-Strategie mehrere Werkzeuge als Open-Source-Werkzeuge der Allgemeinheit zur Verfügung. Während sie mit ihrer Open-Source-Strategie Werkzeuge aus dem Produktionsprozess öffnet, zielt die Open-Content-Strategie der New York Times darauf ab, die eigenen Inhalte über die Verknüpfung von Metadaten anzureichern.

Die NYT hat als Teil ihrer “Open Strategy” etwa 5.000 Namensdateien unter der Creative-Commons-Lizenz CC-BY frei gegeben. Sie verweisen unter anderem auf DBPedia, ein Projekt, das Daten aus Wikipedia strukturiert extrahiert. Außerdem hat sie rund 30.000 Tags zu ihren  Themen-Verweisseiten über ihre Website “Linked Open Data” frei gegeben. Dies soll nur der Beginn einer breiten Verlinkung sein, die letztlich über 100.000e von Tags das Archiv der NYT bis 1851 umfassen soll. Ziel ist es, über die Kooperation mit externen Entwicklern die Daten der NYT umfangreich mit externen Daten zu verlinken und anzureichern.

In diesem Zusammenhang soll auch auf Peter Schinks Beitrag in Upload über die API der New York Times hingewiesen werden. Sie wird durch die Yahoo Query Language unterstützt, damit mehr Entwickler gerne für diese API etwas entwickeln.


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About Christiane Schulzki-Haddouti

Freie IT- und Medienjournalistin. Hat dieses Blog 2007 im Rahmen der KoopTech-Analyse eingerichtet. Seit Beendigung des Projekts führt sie es als Multi-Autorenblog weiter. Sie führt ein persönliches Blog auf ihrer Homepage.
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