Inspiration (1)

“Was am Tage übrig blieb” könnte ich auch diese neue Rubrik nennen – aber es geht mir nicht nur um etwas, was “hängen bleibt”, sondern um etwas, was mich in den letzten Tagen inspiriert hat. Das möchte ich nicht nur in meinen Bookmarks archivieren, sondern meinen Lesern mitteilen … vielleicht fühlen sie sich auch inspiriert?

Großartig fand ich diese Woche den Text “The future of media? Bet on events” von Robin Sloan. Er bringt sehr schön auf den Punkt, was gelungene Veranstaltungen auszeichnen kann – und wie man sie konzipieren sollte. Damit entwickelt er das Konzept der “partizipativen Tagungen” weiter, das ich mir vor über zwei Jahren notiert hatte und das immer noch in meinem Hinterkopf herumspukt. Robin geht darüber jedoch weit hinaus, da er darin auch ein Konzept für die “Medien der Zukunft” erkennt. Seine Gedanken sollte man weiterdenken.

Dieser Artikel in den VDI-Nachrichten hat mich nach gefühlten Jahrzehnten der Spiegelreflex-Kamera-Abstinenz wieder neugierig gemacht:  ”Spiegelreflex ohne Spiegel” – da werde ich wohl das Frühjahr abwarten, um mir endlich wieder eine neue, leichtgewichtige, kleine, aber leistungsfähige Kamera anzuschaffen, mit der das Fotografieren wieder Spaß macht.

Hiddenpark ist eine mobile Schnitzeljagd für das iPhone, für das es in etlichen Parkanlagen dieser Erde bereits eigene Varianten gibt.  Besonders schön finde ich, dass auch die Kamerafunktion perfekt in das Spielkonzept integriert ist. Wer bastelt eine Version für die Bonner Rheinaue?

Das schönste Video-Fundstück dieser Woche war dieses hier – Danke an Svenja PaulsenUpload:

Trichrome Blue ist eine Abschlussarbeit von Lois van Baarle / Vimeo.

The Bottle to Bang” ist hingegen ein Beispiel für gute Wissenschaftskommunikation: Das CERN erklärt, wie das mit dem kleinen Urknall funktioniert – der seinen Ursprung in einer kleinen unscheinbaren Flasche hat.

Die drei Gründer von PaperC haben in St. Gallen bereits vor Wochen das verwirklicht, was Arthur Attwell mit Paperight in wenigen Wochen in Südafrika auf die Beine stellen will: Sie ermöglichen legale Kopien aus aktuellen Fachbüchern über das Internet – und übertragen damit das erfolgreiche Unbundling-Prinzip von Apples iTunes-Store auf den Buchmarkt. Die Verlage finden das offensichtlich gut.

Und zum Schluss ein Verweis auf ein Interview mit Peter Kruse, der erklärt, warum Frank Schirrmachers neues Buch “Payback” so überhaupt gar nicht inspirierend ist: Schirrmacher bleibt im Sozialen Web nämlich nur “Zaungast”.

Wie regelmäßig ich es schaffe, diese und ähnliche “Inspirationen” zu veröffentlichen, weiß ich noch nicht. Ich wünsche mir jedoch, dass es erst einmal jedes Wochenende klappt!

About Christiane Schulzki-Haddouti

Freie IT- und Medienjournalistin. Hat dieses Blog 2007 im Rahmen der KoopTech-Analyse eingerichtet. Seit Beendigung des Projekts führt sie es als Multi-Autorenblog weiter. Sie führt ein persönliches Blog auf ihrer Homepage.
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