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	<title>Kommentare zu: Im H-Blog der Medienkritik</title>
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		<title>Von: Florian</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/12/im-h-blog-der-medienkritik/comment-page-1/#comment-2675</link>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 11:37:53 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schlie&#223;e mich weitgehend Robin an. Mag sein, da&#223; seine Argumente sich mit dem engeren Rahmen des Forschungsprojektes entkr&#228;ften lassen, aber dann gelten sie dennoch als Argumente gegen ebendiesen Rahmen. Die deutschsprachige Medienblogosph&#228;re war schon mal deutlich m&#252;der, seitdem sind aber Angebote wie etwa carta.info, medialdigital.de, leanderwattig.de, print-w&#252;rgt.de und marian-semm.de hinzugekommen. Ein gr&#246;&#223;eres Projekt wie Meedia, das sich inhaltlich zu weiten Teilen in nichts von einem Medienblog unterscheidet, mu&#223; man daf&#252;r noch nicht mal einbeziehen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Tobias</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/12/im-h-blog-der-medienkritik/comment-page-1/#comment-2644</link>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 11:45:02 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein guter Punkt! Ich w&#252;rde das bejahen &#8212; und verstehe meinen Sermon damit durchaus auch als Selbstkritik. Mein eigenes Beispiel ist ja geradezu symptomatisch: In den paar Stunden, die ich pro Jahr aktiv bloggend verbringen kann, l&#228;sst sich eben keine systematische und umfassende Medienkritik leisten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Chat Atkins</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/12/im-h-blog-der-medienkritik/comment-page-1/#comment-2638</link>
		<dc:creator>Chat Atkins</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 08:40:50 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bist du nicht gewisserma&#223;en selber ein &#8216;Medienblogger&#8217;?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Medienblogs im Selbstgespräch at coolepark.de</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/12/im-h-blog-der-medienkritik/comment-page-1/#comment-2634</link>
		<dc:creator>Medienblogs im Selbstgespräch at coolepark.de</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 19:42:26 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Schulzki-Haddouti hat mich eingeladen, f&#252;r &#8220;KoopTech&#8221; an einer Art Jahresr&#252;ckblick mitzuwirken, der f&#252;r die vergangenen zw&#246;lf Monate einige [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tobias</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/12/im-h-blog-der-medienkritik/comment-page-1/#comment-2633</link>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 19:05:38 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Robin,</p>
<p>dem Text kann man sicherlich vieles vorwerfen &#8212; aber nicht, dass er schlecht recherchiert ist. Er geht hervor aus einem Forschungsprojekt, das mich &#252;ber weite Teile des ablaufenden Jahres besch&#228;ftigt hat und in das unz&#228;hlige Einzelstimmen aus den verschiedensten Lagern eingeflossen sind. Dass der Beitrag allerdings nicht sehr ausgewogen argumentiert, ist sicherlich richtig &#8212; und auch gewollt. Mir ging es darum, einige zentrale Befunde besagter Forschungsarbeit zu pointieren, um damit auf das geschilderte Problem hinzuweisen. Differenziertere Publikationen zum Thema sind in Vorbereitung. Dazu mehr im kommenden Jahr&#8230;</p>
<p>Deine Sachargumente kann ich im Gro&#223;en und Ganzen teilen. Sie stehen allerdings mehrheitlich nicht im Widerspruch zu meinen Thesen. Ich beziehe mich in meiner Inhaltsanalyse, die dem Gesagten zugrunde liegt, auf eine ausgew&#228;hlte Gruppe von Medienblogs im engeren Sinne. F&#252;r diese Formate fielen die empirisch erhobenen Daten vergleichsweise ern&#252;chternd aus. Entsprechend ern&#252;chternd liest sich deswegen auch die obige Kolumne. Meine Kritik auf die gesamte Medienpublizistik im Internet zu beziehen, ist auf Grundlage dieses Textes nicht zul&#228;ssig. Den Vorwurf einer &#8220;Pauschal-Kritik&#8221; sehe ich durch meinen Text nicht gedeckt. Im Gegenteil: Wer mich ein bisschen kennt, der wei&#223;, dass ich f&#252;r entsprechende Publikationsprojekte eine ganze Menge &#252;brig habe. Andernfalls w&#252;rde ich mich wohl kaum mit meinen Studenten in Dortmund derart intensiv mit dem Themenbereich Medienjournalismus im Netz auseinandersetzen.</p>
<p>Zu deiner Beruhigung: Carta war nicht in meiner Stichprobe. Als ich das Sample zusammengebastelt habe, war noch nicht abzusehen, welch rasante Entwicklung dieses Projekt nehmen w&#252;rde. Seitdem sind eure Linkzahlen jedoch rasant gestiegen &#8212; ein sch&#246;nes Gegenbeispiel, das hoffen l&#228;sst!</p>
<p>Herzliche Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Tobias</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Christiane Schulzki-Haddouti</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/12/im-h-blog-der-medienkritik/comment-page-1/#comment-2631</link>
		<dc:creator>Christiane Schulzki-Haddouti</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 16:51:04 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, w&#252;rde ich auch alles unterschreiben! Nur: Den Hinweis auf die mediale Selbstreferenzialit&#228;t halte ich f&#252;r sehr wichtig. Da gilt es L&#252;cken zu schlie&#223;en &#8211; das w&#228;re ein Zeichen der Reife.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/12/im-h-blog-der-medienkritik/comment-page-1/#comment-2629</link>
		<dc:creator>Robin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 16:14:19 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Tobias,</p>
<p>ich h&#228;tte mir einen besser recherchierten und in der Perspektive ausgewogeneren Text von Dir erhofft.</p>
<p>1. Die Schl&#252;sse aus einem R&#252;ckgang der Verlinkung in den Blogcharts sind sachlich falsch. Die Verlinkung geht zur&#252;ck, weil Verlinkungen &#252;ber Twitter und Facebook dort nicht gez&#228;hlt werden. Viele Nutzer sind aber inzwischen dorthin migriert.</p>
<p>2. Wir haben mit Meedia.de und DWDL.de zwei Angebote, die innerhalb k&#252;rzester Frist die alten Platzhirsche wuv.de und horzont.de ganz sch&#246;n an den Rand gedr&#228;ngt haben. Und wir haben Turi und letztlich auch Heise.de. Das sind beispiele f&#252;r eine extrem vitale Medienpublizistik-Szene im Web. Hier zeigt sich, wie stark neue Online-Only-Projekte sein k&#246;nnen. Mit dem Blick auf Einzelblogs ist Deine Analyse der Medienpublizistik im Netz viel zu eingeengt. Hingegen hat der publizistische Einfluss der Medienseiten der Tageszeitungen sicher nicht abgenommen.</p>
<p>3. Gerade dieses Jahr hat gezeigt, dass Online-Publikationen erheblichen Einfluss auf die &#246;ffentliche Meinungsbildung haben. Da sind die Datenskandale zu nenen, die Netzpolitik aufgedeckt hat (auf die der Spiegel stolz gewesen w&#228;re), da ist das Internetmanifest zu nennen, das allein auf einer handvoll Blogs und auf einer Website ver&#246;ffentlicht sehr viel Aufmerksamkeit bekommen hat und vor allem nat&#252;rlich die riesige Debatte um Netzsperren, zu der Online-Medien ma&#223;geblich beitragen haben.</p>
<p>4. Nat&#252;rlich leisten einzelne Blogs alleine keine Nachrichten-Grundversorgung. Mit welchem Recht w&#252;rde man das von ihnen fordern? Blogs sind nur ein Teil des Mediensystems und sind frei, ihre Kompetenzen freu zu entfalten. Zugleich ist es aber nicht selten so, dass Blogs Meldungen produzieren, die dann vom Mainstream aufgegriffen werden. Jedem von uns fallen dazu gen&#252;gend Beispiele ein.</p>
<p>5. Die Spezalisierung ist ein gro&#223;es publizistisches Pfund gegen&#252;ber den h&#228;ufig eher generalistisch arbeitenden Kollegen bei den Tageszeitungen. </p>
<p>6. Um zu der schwammigen Aussage &#8220;nicht sonderlich bedeutsam&#8221; zu kommen, w&#228;re es schon gut, die operationalisieren. Genauso richtig w&#228;re sonst auch die Aussage, dass viele Regionalzeitungen in Deutschland publizistisch nicht sonderdlich bedeutsam sind.</p>
<p>7. Richtig ist, dass die Ertragskrise im Netz nat&#252;rlich auch die Blogs betrifft. Dar&#252;ber hat Carta geschrieben:<br />
<a href="http://carta.info/16804/medienkrise-blogkrise-blogs/" rel="nofollow">http://carta.info/16804/medienkrise-blogkrise-blogs/</a></p>
<p>8. Die Online-Publizistik hat &#8211; gerade auch im schwierigen Jahr 2009 &#8211; hierzulande Fortschritte gemacht. Das sollte man jetzt nicht mit einer &#8220;Das Glas ist halb leer&#8221;-Rhetorik kleinreden. Damit macht man es sich zu einfach und urteilt viel zu pauschal.</p>
<p>Gruss,</p>
<p>Robin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christiane Schulzki-Haddouti</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/12/im-h-blog-der-medienkritik/comment-page-1/#comment-2626</link>
		<dc:creator>Christiane Schulzki-Haddouti</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 15:10:53 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, die zur&#252;ckgehende Verlinkungsdichte halte ich auch nicht f&#252;r &#8220;den Beweis&#8221;, da es eine Verschiebung hin zu den sozialen Netzwerken und Microblogging-Diensten gegeben hat. Aber die inhaltliche Vergleichsanalyse trifft es schon. Meinem pers&#246;nlichen Eindruck nach spielen einige Player eine entscheidende Rolle: Turis Link-Newsletter ist mittlerweile sehr gut etabliert. Meedia produziert ebenfalls in hoher Konstanz und gibt damit einen gute &#220;berblick &#252;ber das Geschehen. Dagegen scheinen Bildblog und Niggemeier mit ihrer Medienkritik schon etwas nischig. Carta ist f&#252;r mich hier der echte Newcomer, indem es sich auf den Medienbereich spezialisiert hat &#8211; auch wenn der urspr&#252;ngliche Anspruch erheblich breiter war. Das Besondere an Carta ist, dass es eine gute Mischung von eigenen Artikeln und Gastbeitr&#228;gen hat &#8211; und diese sehr regelm&#228;&#223;ig einwerben kann. Daf&#252;r habe ich hohen Respekt!</p>
<p>Sehr viel Platz f&#252;r weitere Player ist nicht mehr, wenn man an das Zielpublikum im Netz denkt &#8211; au&#223;er man w&#252;rde thematisch in die Breite gehen. Denn auch ein weiterer, neuer Blog-Player m&#252;sste wohl zun&#228;chst mit Gastbeitr&#228;gen arbeiten &#8211; und dabei, als Neuzugang, ein noch besseres Konzept als Carta vorweisen, um neue Autoren zu gewinnen. Dazu kommt, dass es vermutlich nicht viele Personen gibt, die in dieser Wirtschaftslage nicht nur das Interesse, sondern gen&#252;gend freie Zeit haben, um ein solches Projekt zu gr&#252;nden. Vermutlich wird es daher nur einige Blogs aus der Hochschulecke geben, die in dieser Richtung etwas aufbauen k&#246;nnten &#8211; vielleicht auch, indem sie sich besser untereinander vernetzen.</p>
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		<title>Von: simoncolum bus</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/12/im-h-blog-der-medienkritik/comment-page-1/#comment-2625</link>
		<dc:creator>simoncolum bus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 12:39:14 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindestens das Argument des R&#252;ckgangs an eingehenden Links ist offensichtlicher Unsinn. Der R&#252;ckgang betrifft alle Blogs, ganz unabh&#228;ngig vom Thema, wie man mit einem kurzen Blick in die Entwicklung der Deutschen Blogcharts sehen kann. Da muss schon ein gewichtigeres Argument her, um diesen Niedergang zu belegen.</p>
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