Die Idee des Datenfreihafens ist schon Jahre alt – in Zeiten der Krise könnte aus ihr nun endlich Wirklichkeit werden. Island ist der neueste Kandidat dafür, glaubt man den Projektmitarbeitern von Wikileaks, wie Markus Beckedahl berichtet.
Vielleicht könnten auch mehr Projekte als Wikileaks Unterschlupf finden. Neal Stephenson dachte in seinem Roman “Cryptonomicon” an einen Datenhafen, in dem Menschen ihre private Daten bunkern können. Praktisches Vorbild dürfte dafür die berüchtigte Bohrinsel “Sealand” in der Nordsee sein, die laut Wikipedia in den 1960er Jahren besetzt wurde und bis heute unabhängig sein soll. Sie wurde damals besetzt, um einen “Piratensender” zu beherbergen.
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