Sehr empfehlenswerter Beitrag in Read/WriteWeb darüber, wie die “Wissensmaschine” (engl. “computational knowledge engine”) Wolfram|Alpha am besten zu nutzen sei: Entwickler Russel Foltz-Smith berichtet über erste Use Cases.
Dass Wolfram|Alpha irgendwie mit Google vergleichbar sei, scheint ein Irrtum zu sein. Eher ähnelt die Wissensmaschine der Wikipedia – sie spuckt allerdings auf Suchanfragen keine Texte, sondern Ergebnisse aus. Unter anderem eignet sie sich wunderbar für den Matheunterricht, da sie komplexe Rechenaufgaben lösen kann. Damit wird natürlich eine ähnliche Diskussion wie bei der Einführung von Taschenrechnern auf die Mathelehrer zukommen – mit der Folge, dass diese ihren Unterricht auf eine neue Basis stellen können.
Für Journalisten soll sich Wolfram|Alpha ebenfalls eignen, da es Anomalien herausfinden kann. So könnte es etwa zur Schweinegrippe ungewöhnliche Fakten erschließen. Vielleicht wäre die Suchmaschine auch ein praktisches Tool für alle möglichen Arten von “Open Data”.
Es gibt aber auch bereits Experimente, die versuchen, die Wissensmaschine im Gesundheitsbereich einzusetzen sein könnte. So berichtet das Wolfra|Alpha-Blog über einen Versuch mit Ernährungsinformationen. Weitere Anwendungsfälle sind auch dem Jahresrückblick von Wolfram|Alpha zu entnehmen.
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Ist irgendwie ja schon geil. Nachdem der große Hype um Wolfram Alpha inzwischen vorbei ist, versucht man krampfhaft Anwendungsfälle zu finden, die eine größere Nutzung erschließen würden. Bin ja mal gespannt, wie lange es noch dauert, bis der Laden von einer größeren Firma aufgekauft und in deren Standard-Suchtechnologie integriert wird (so als kleiner netter Unterpunkt).