The Meaning of Open

Jonathan Rosenberg, seines Zeichens bei Google “Senior Vice President, Product Management”,hat im offiziellen Google-Blog zusammengefasst, was man bei Google unter dem Begriff “Open” versteht, der in der Branche “highly subjective and vitally important” sei. Seine Überzeugung fasst er am Ende des relativ langen, aber sehr lesenswerten, weil grundlegenden Artikels, folgendermaßen zusammen:

Open will win. It will win on the Internet and will then cascade across many walks of life: The future of government is transparency. The future of commerce is information symmetry. The future of culture is freedom. The future of science and medicine is collaboration. The future of entertainment is participation. Each of these futures depends on an open Internet.

Tatsächlich ist die Open-Diskussion keineswegs neu – doch sie belebt sich gerade in Sachen “Open Data” neu.

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>> Böse Replik bei Daring Fireball

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2 Responses to The Meaning of Open

  1. Stefan says:

    Ich fand die Kommentare des Artikels sehr spannend, weil dort kritisiert wurde das Google sein Rankingverfahren nicht offenlegt. Besonders interessant ist das die wenigsten Menschen verstehen was Jonathan meint, und das Google auch Geschäftsgeheimnisse hat die zu ihrem Erfolg beitragen, zeigt wie wenig von Open verstanden wird, John zeigt das ganz hervorragend (er bloggt u.a. auch über “Duke Nukem”).

    Wie auch immer, Open bedetet das man Menschen an seinen Produkten partizipieren lässt, und das tut Google. Open bedeutet nicht das ich Geschäftsgeheimnisse zur Verfügung stelle oder stellen muss. Kommentatoren die darauf insistieren das Google Pagerank oder seine Rechen- und Datenzentrumsarchitektur offen legt, haben Open nicht verstanden, Googles Erfolg basiert teilweise drauf nicht standardmäßig wie andere Firmen fertige Server zu verwenden, sondern eigene Infrastruktur nach ihren Bedürfnissen zu schaffen.

    Diese Autonomie macht einen großen Teil von Googles aus, und wir partizipieren bereits an Googles Pagerank, er hilft uns täglich für uns wichtige Webseiten zu finden. Die Rechenzentren srogen dafür das Anfragen innerhalb
    von Millisekunden bearbeitet werden.

    Stellt euch mal vor, Google wäre nicht so “open” und würde nur Chrome unterstützen.

    P.S: Christine, kannst Du bitte mal das offene Google Analytics und Sitemeter abstellen? Danke!

    Ich glaube manchen Menschen wird langsam klar wie sehr Google gewonnen hat, und das macht, wenn man keine Alternativen hat, wütend.

  2. Okay, Google Analytics habe ich jetzt rausgeworfen, ich wollte es eh nur für eine begrenzte Zeit verwenden. Zu Sitemeter gibt es keinen Link mehr. Zufrieden? Ganz auf Sitemeter will ich allerdings nicht verzichten, da ich meist nur so mitkriege, wie etwas läuft. Manchmal reagiere ich dann auch. Die Daten werden ja auch sehr schnell wieder gelöscht.

    Zu Google: Ich fand die Beobachtung von Tim O’Reilly sehr gut: Dass es bei Google nicht um die Suche, sondern um die Datenbanken geht. Und diese kriegt Google zustande, indem es den Nutzern praktische Dienste kostenlos anbietet. Das ist eine Art Tauschgeschäft. Daten gegen Nutzen. Darauf basierend kann Google wieder neue Geschäftsmodelle entwickeln. Wäre Google nicht in vielen Bereich “offen” würde diese Strategie nicht so gut funktionieren.