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	<title>Kommentare zu: Zivilgesellschaft â€“ mangelnde Debatten und die Chancen des Internets</title>
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		<title>Von: Brigitte Reiser</title>
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		<dc:creator>Brigitte Reiser</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 11:47:33 +0000</pubDate>
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		<description>Freut mich, wenn der Beitrag Sie inspiriert!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Freut mich, wenn der Beitrag Sie inspiriert!</p>
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		<title>Von: Gert-Peter Merk</title>
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		<dc:creator>Gert-Peter Merk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 10:56:07 +0000</pubDate>
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Wunderbarer Artikel, liebe Brigitte Reiser, denn er ist brauchbar f&#252;r alle Arten sozialer Arbeit in der Schule als Elternbeirat z. B., im Stadtteil in der Nonprofit-Zeitung, f&#252;r die Diskussion z. B. hier in Berlin von Sch&#246;neberg &#252;ber Hohen- bis Niedersch&#246;nhausen, f&#252;r die B&#252;rgersprechstunden der Parteien in den Stadtteilen u. &#228;. Also von der Internetmedienebene her&#252;ber auf andre Ebenen zu transponieren wie Druck-, Funkmedien, ja sogar f&#252;r Bildungseinrichtungen wie die Jugendtheater u. &#228;. Danke auch den Kommentatoren! Wir werden Euren argumentativen Reichtung hoffentlich ins n&#228;chste Jahr 2010 her&#252;berretten. </p>
<p>Gutes Neues Jahr Euch gl&#252;cklicherweise extravertierten Medienleuten! (vielleicht bin ich 2010 als Aktiver dabei!? Denn erst jetzt hab ich nach Umz&#252;gen und Krankeit Euch entdeckt, obwohl ich lt. Diplom Mediendidaktiker und -praktiker bin.)</p>
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		<title>Von: Brigitte Reiser</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/12/zivilgesellschaft-mangelnde-debatten-und-die-chancen-des-internets/comment-page-1/#comment-2572</link>
		<dc:creator>Brigitte Reiser</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 22:37:06 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr Teilhabe von B&#252;rgern wird in Institutionen h&#228;ufig als Kontrollverlust wahrgenommen. </p>
<p>Dar&#252;ber vergisst man die Chancen, die mit mehr Dialog und Mitsprache verbunden sind:  Die eigene Perspektive wird um fremde erg&#228;nzt, das eigene Leistungsangebot kann besser auf die Nutzer abgestimmt werden,  nachtr&#228;gliche Programm&#228;nderungen werden vermieden und die Beziehungen zu den Nutzern vertieft, weil das gegenseitige Vertrauen und die gegenseitige Kenntnis wachsen.  </p>
<p>Partizipation bedeutet nicht nur Verlust (der traditionellen Praxis), sondern auch einen Zugewinn an Handlungschancen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Brigitte Reiser</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/12/zivilgesellschaft-mangelnde-debatten-und-die-chancen-des-internets/comment-page-1/#comment-2571</link>
		<dc:creator>Brigitte Reiser</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 21:23:01 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz sicher kann man &#252;ber den pers&#246;nlichen Kontakt sehr viel von den Chancen, die Social Media bieten, vermitteln. </p>
<p>Das ist auch ein Ansatz, der mir bei dem Projekt der Blogpatenschaften (<a href="http://www.bloggerpatenschaften.de/about/" rel="nofollow">http://www.bloggerpatenschaften.de/about/</a>) gef&#228;llt: einfach das Notebook einpacken, zu einer Selbsthilfegruppe gehen oder sich im Café verabreden und zeigen, was mit dem Mitmach-Internet m&#246;glich ist.  Es w&#228;re sicher sinnvoll, wenn es auf kommunaler Ebene Netzwerke aus Freiwilligen g&#228;be, die als &#8216;Digitale Mentoren&#8217; die Tour durch die &#246;rtlichen Vereine und Initiativen machen und Social Media vorstellen, &#8211; speziell ihre Potentiale f&#252;r die Zivilgesellschaft.  Im Unterschied zur Socialbar.de (eine wichtige Institution), die Social-Media Interessierte und Experten an einem Ort zusammenbringt, w&#228;re dies eher eine &#8216;aufsuchende&#8217; Form der Vermittlung. </p>
<p>&#8216;Internet-Paten&#8217; strebt auch das Bundesprojekt &#8216;Internet erfahren&#8217; des BMWi an. Aber deren Funktion ist &#8211; so wie ich die Ministeriumsank&#252;ndigung verstehe &#8211; Individuen den Umgang mit dem Internet zu vermitteln. Es geht bei dem Programm nicht prim&#228;r darum, Dritt-Sektor-Organisationen und B&#252;rgern die zivilgesellschaftlichen/partizipativen Chancen des Netzes aufzuzeigen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Christiane Schulzki-Haddouti</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/12/zivilgesellschaft-mangelnde-debatten-und-die-chancen-des-internets/comment-page-1/#comment-2568</link>
		<dc:creator>Christiane Schulzki-Haddouti</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 17:30:51 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe den Eindruck, dass &#8220;Partizipation&#8221; hier das Schl&#252;sselwort ist. Wenn Teilhabe angeboten wird und diese den Menschen sinnvoll oder attraktiv erscheint, werden sie diese auch wahrhaben. Auch wenn sie bereits &#228;lter sein sollten. Eine interessante Erfahrung war f&#252;r mich das Projekt &#8220;Erlebte Geschichte&#8221; (inzwischen offline), als ich gemeinsam mit der Landesb&#252;chereistelle Koblenz Teilnehmer suchte, die Inhalte f&#252;r das Projekt beisteuern sollte. F&#252;ndig wurden wir vor Ort in den Bibliotheken. Und anstatt der von uns erwarteten Zielgruppe &#8220;Jugendliche, junge Erwachsene&#8221; konnten wir vor allem, ja fast ausschlie&#223;lich Senioren gewinnen. Seither denke ich, dass f&#252;r ein erfolgreiches Projekt verschiedene Faktoren mit hineinspielen m&#252;ssen: Die Menschen m&#252;ssen davon erfahren k&#246;nnen, das Angebot muss einem Bed&#252;rfnis entgegenkommen, es muss Vertrauen hergestellt werden  &#8211; und vor allem: Es muss Teilhabe erm&#246;glicht werden. Vielleicht denken viele Projektmacher noch zu sehr in klassischen Medienschemen, die eher von &#8220;Rezipienten&#8221; ausgehen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: wf</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/12/zivilgesellschaft-mangelnde-debatten-und-die-chancen-des-internets/comment-page-1/#comment-2567</link>
		<dc:creator>wf</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 17:02:20 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um Internet-Skeptikern den Schritt vom &#8216;Citoyen&#8217; zum &#8216;Netoyen&#8217; schmackhaft zu machen, reicht oft der Hinweis auf Chancen und Nutzen des neuen Mediums nicht aus. Nach meinen Erfahrungen im Bereich der Kulturarbeit ist es gerade bei &#228;lteren Engagierten hilfreich, im pers&#246;nlichen Kontakt/ Gespr&#228;ch Vertrauen in die Seriosit&#228;t von Webangeboten zu schaffen. Das setzt nat&#252;rlich voraus, dass die empfohlenen (eigenen) online-Angebote  den Qualit&#228;tsanspr&#252;chen hinsichtlich Inhalt, Lesbar- und Verst&#228;ndlichkeit sowie Beteiligungsm&#246;glichkeit entsprechen.  Am besten funktioniert der Abbau von Hemmschwellen, wenn man sich mal zu einem gemeinsamen Kaffee vorm Rechner trifft &#8211; und dadurch eventuell auch einen Mutliplikator f&#252;r weitere Vernetzung gewinnt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Herbert Schmidt</title>
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		<dc:creator>Herbert Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 13:05:14 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch aus meiner Sicht muss ich das Gesagte best&#228;tigen. Ich selbst habe aus einem Bundesmodellprogramm <a href="http://www.efi-programm.de/" rel="nofollow">http://www.efi-programm.de/</a> heraus die Erfahrung gemacht, dass zuwenig Akteure &#252;berhaupt per Internet erreicht werden. Immer noch 50 % der Zielgruppe (&#228;ltere Menschen, die sich b&#252;rgerschaftlich engagieren) nutzen das Internet &#252;berhaupt nicht. Etwa nurn 5 % nutzen das Internet regelm&#228;&#223;ig und intensiv. Die verbleibenden 45 % nutzen das Internet so gut wie nie bis gelegentlich. Das sind harte Fakten. Geht man den Gr&#252;nden nach, warum die &#228;lteren Menschen das Internet so wenig nutzen, trotz aller Bem&#252;hungen, die von Bund und L&#228;ndern mit nicht unerheblichen Geldmitteln unterst&#252;tzt werden, so kommt man zu einem &#8220;H&#252;rdenlauf&#8221; <a href="http://stufr.de/wuedesign/blog/?p=551" rel="nofollow">http://stufr.de/wuedesign/blog/?p=551</a><br />
&#220;ber Gr&#252;nde, warum die NPOs so z&#246;gerlich an die Thematik herangehen, besch&#228;ftigt sich u.a. die NPO-Blogparade in ihrer 12. Runde. Die Auswertung finden Sie hier <a href="http://netzwerkpr.de/index.php/2009/12/auswertung-der-12-npo-blogparade/" rel="nofollow">http://netzwerkpr.de/index.php/2009/12/auswertung-der-12-npo-blogparade/</a></p>
<p>Besonders bedauerlich ist die Tatsache, dass sich das <a href="http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2009/05/Agenda_Gesamt_Web.pdf" rel="nofollow"> Nationale Forum</a> wenig bis gar nicht mit dem Internet und der Nutzung f&#252;r das B&#252;rgerschaftliche Engagement besch&#228;ftigt.</p>
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		<title>Von: Wolfgang Sander-Beuermann</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2009/12/zivilgesellschaft-mangelnde-debatten-und-die-chancen-des-internets/comment-page-1/#comment-2563</link>
		<dc:creator>Wolfgang Sander-Beuermann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 09:04:46 +0000</pubDate>
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Das, was Sie schreiben, Frau Reiser, kann ich nur best&#228;tigen und unterst&#252;tzen! Ich bin seit Jahren selber in der Zivilgesellschaft aktiv, habe den SuMa-eV (www.suma-ev.de) gegr&#252;ndet, um dort, wo &#8220;der Staat&#8221; ganz offensichtlich versagt, mit der engagierten Zivilgesellschaft zu handeln. &#8220;Der Staat&#8221;, bzw. seine Repr&#228;sentanten sind heutzutage mit Sicherheit in vielen Bereichen einfach im Wissen &#252;berfordert. Darum ist es extrem wichtig, das Einbringen der Zivilgesellschaft auf eine breitere Grundlage zu stellen.</p>
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