Jan Tißler denkt öffentlich über eine Neuausrichtung seines erfolgreichen UPLOAD-Magazins nach – und will sich nun radikal auf die Netzqualitäten konzentrieren: Es soll schneller und hintergründiger werden – dazwischen soll es keine Kompromisse mehr geben. Der Anlass: Sein jüngster Scoop über die missglückte Trigami-Werbeaktion der Süddeutschen Zeitung.
Das klingt meiner Meinung nach sehr, sehr gut. Noch sind die Details ungeklärt. Etwa wie er die langen, großen Themen präsentieren will? Ich würde sie über kleine Blogbeiträge in einer Art Recherchetrack aufbauen und gleichzeitig in einem Wiki zusammenfassen. Ein “Schlussstrich” über einen großen Blogbeitrag wäre nicht ganz konsequent bzw. man könnte natürlich über das Blog auf wichtige Zwischenstände hinweisen. Ob er damit allerdings nicht auch in Konflikt mit seiner anderen journalistischen Tätigkeit kommen würde? Darin sehe ich gerade für bloggende Journalisten das Hauptdilemma.



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