Jörg Wittkewitz über Bedingungen für Kooperation
Von Christiane Schulzki-Haddouti • 22.Januar 2010 • Kategorie: KoopTech empfiehlt ..., Methode549 views • Kein Kommentar
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Aber es ist genau der andere Ansatz, der sowohl Apple (zumindest in Teilen) als auch den erfolgreichen Netzwerkern zum Erfolg verhilft: Es geht um das neugierige Herantasten an die Bedürfnisse des Gegenübers. Wie aber erfährt man die wirklich wichtigen, oft verletzlichen Schwachstellen einer Person? Es ist einfach, aber für moderne karrierebewußte Menschen fast unmöglich: Man muss sich selbst als halbgar, als unfertig, als verbesserbar darstellen und eigene Schwächen offen darlegen. Nur so ermöglicht man es dem Anderen sich auch in seiner ganzen Breite zu öffnen. Nur wer verletzlich ist, ist attraktiv für andere Verletzliche. Und auf dieser Basis kann ein offener Dialog über die klaren Anforderungen in einer gemeinsamen Kooperation entstehen. Das ist Netzwerken im postheroischen Zeitalter. Leider verstehen manche diese Offenheit als Dummheit und dreschen ihre Performance-Phrasen.
Christiane Schulzki-Haddouti ist seit 2007 auf KoopTech bloggend unterwegs, arbeitet jedoch hauptsächlich als freie IT- und Medienjournalistin.
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