Wolf Wetzel lässt bei Telepolis die letzten Jahre hessischer PolitikRevue passieren. Dabeizeigt er sein Erstaunen, dass Wortbrüche in Hessen tatsächlich Konsequenzen haben: Im Fall von Andrea Ypsilanti wurde eine verlorene Wahl über diverse Mobilisierungskampagnen rückgängig gemacht, um letztlich handfeste wirtschaftspolitische Interessen durchzudrücken.Wetzelwidmet sich anschließend den zwangspensionierten Steuerfahndern, die erfolgreich gegen Großbanken ermittelt hatten. Ein Vorgehen, das bis heute politisch keine Konsequenzen nach sich zog – und übrigens ohne großes Medienecho vom Whistleblower-Netzwerk frühzeitig aufgegriffen wurde.
- Bild: Gänse auf der Allmendewiese
Blog von Christiane Schulzki-Haddouti und zahlreichen Co-AutorInnen. KoopTech abonnieren
Spenden für KoopTech


Politische Konsequenzen werden schon seit langer Zeit nur mehr dann gezogen, wenn der Skandal groß genug ist um in einer Zeile zusammengefasst zu werden. Seiters nahm als Innenminister Anfang der 90er noch den Hut, weil bei einer Polizeiaktion ein mutmaßlicher Terrorist (RAF Grams) erschossen wurde, heute müsste einer wahrscheinlich schon selbst den Abzug ziehen um belangt zu werden….