Der Dortmunder “Medien Monitor” hat einen Beitrag über Peter Phillips veröffentlicht. Er ist Gründer des US-amerikanischen Project Censored, das Vorbild für die Initiative Nachrichtenaufklärung ist. Im Interview erklärt er, was er unter “Zensur” versteht:
Das meint jegliche Einmischung in den freien Informationsfluss. Das kann strukturell sein, eine elektronische Beschränkung oder wenn man freiwillig eine Geschichte nicht schreibt beziehungsweise eine Geschichte, die den wichtigsten Teil der Story auslässt. Oder das Beispiel mit den Toten in Irak. Es gibt offiziell über eine Million zivile Opfer des Irak-Krieges. Trotzdem gibt es eine Geschichte von AP, mehrmals veröffentlicht im vergangenen Jahr, dass es lediglich 87.000 Opfer gibt. Unter Zensur fällt nicht nur, wenn die Regierung bestimmte Informationen verbietet. Es ist jede Einmischung in die volle Transparenz.

