Conrad Wolfram über Open Data

Patrick Dax hat für die derzeit wohl von der österreichischen Variante des Verlegerstreits bedrohte Futurezone ein Interview mit WolframAlpha-Entwicklungschef Conrad Wolfram geführt. Zur Offenlegung von Regierungsdaten sagt Wolfram:

Es ist großartig zu sehen, dass diese Informationen verfügbar gemacht werden, besonders im Fall von Großbritannien. Ursprünglich wollte die Regierung ja für diese Daten Geld verlangen. Es freut mich, dass dieser Plan verworfen wurde. Damit die Daten mit Wolfram Alpha verarbeitet und berechnet werden können, bedarf es noch einiger Anstrengungen in der Strukturierung der Daten. Sie sind noch in einem frühen Stadium.

Bei der Aufbereitung von Regierungsdaten arbeiten wir aber auch mit Regierungen selbst zusammen. Die US-Regierung ist etwa sehr daran interessiert, diese Daten gemeinsam mit uns berechenbar zu machen. Ich hoffe, dass auch andere Länder diesem Beispiel folgen werden.

About Christiane Schulzki-Haddouti

Freie IT- und Medienjournalistin. Hat dieses Blog 2007 im Rahmen der KoopTech-Analyse eingerichtet. Seit Beendigung des Projekts führt sie es als Multi-Autorenblog weiter. Sie führt ein persönliches Blog auf ihrer Homepage.
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