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Forderung an EU-Rat: Vertraut Euren Forschern!

Von Christiane Schulzki-Haddouti • 09.März 2010 • Kategorie: Organisation

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Es gibt eine hübsche Initiative zur Vereinfachung des Verwaltungsaufwands von EU-Forschungsprojekten – denn Forscher sollten sich ja nicht schwerpunktmäßig mit Anträgen, Projektmanagement, Evaluierungen und der Berichterstattung über die eigenen Projekte befassen:

“The funding of European research should be based on trust and responsible partnering. Today researchers in Europe face a lot of red tape and cumbersome financial regulations. We are not against rules. But we need to simplify.
Those who have signed this declaration ask the European Council of Ministers and the Parliament to simplify the administrative procedures and the financial provisions of European research funding.”

If you would like to support this declaration as well, you can sign it at http://www.trust-researchers.eu/ , which just takes 2 minutes of your valuable time. I hope this can move things ahead towards a science funding system that supports more science and less administration.

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2 Kommentare »

  1. Ich würde Forschern genauso viel vertrauen wie Gemeinden, kleinen grenzüberschreitenden Unternehmen oder irgendwelchen europäischen Bildungsinitativen. Die machen alle viel Gutes. Aber wissen alle auch was mit öffentlichen Geldern anzufangen. Im Guten wie im Schlechten.

    Das Problem ist eher: Der bürokratische Aufwand für 1000 Euro ist oft so groß wie für 1 Million. Und die Kontrollen sind genauso streng. Angemessenheit sollte die Forderung sein, nicht mehr Vertrauen.

  2. Ja, das ist es wohl: “Angemessenheit” ist ein sehr gutes Wort. Im Moment ist es nämlich völlig unangemessen etwas Kleines auf EU-Ebene starten zu wollen, weil einfach die Hürde der Antragstellung viel zu hoch ist.

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