Die FAZ über Deutsche Blogger

FAZ-Redakteur Marcus Jauer hat endlich sein Opus Magnum über Deutsche Blogger verfasst – und die Redaktion hat es hübsch aufbereitet. Eine schöne Einführung. Irritierenderweise ignoriert sie gleich mehrere Grundprinzipien des Webs – und ist daher völlig unlesbar für Maschinen, selbst der Text ist nur ein Bild. Besonders gelungen ist aber die Infografik eines exemplarischen Informationsflusses nach Rivva, der sich leider nicht verlinken lässt, da alles verflasht ist. Hier ein Screenshot:

About Christiane Schulzki-Haddouti

Freie IT- und Medienjournalistin. Hat dieses Blog 2007 im Rahmen der KoopTech-Analyse eingerichtet. Seit Beendigung des Projekts führt sie es als Multi-Autorenblog weiter. Sie führt ein persönliches Blog auf ihrer Homepage.
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6 Responses to Die FAZ über Deutsche Blogger

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  2. paul says:

    “Eine schöne Einführung.” ?

    Der Bericht, welcher seit einer knappen Woche im Internet (zurecht) fast ausschließlich in Grund und Boden kritisiert wird?

    z.B.: http://www.spreeblick.com/2010/04/21/fazsinierend/

  3. Ja, genau den. Von den Portraits habe ich drei gelesen, die ich gut fand. Und die restlichen Texte waren auch okay – wie gesagt, eine gute Einführung. Natürlich lässt sich mehr schreiben, aber ein journalistischer Text kann nicht alles. Das mit dem Autorisieren sollte Marcus Jauer aber lieber doch aus eigenem Interesse machen (vgl. Interview mit Robin Meyer-Lucht) – das Protrait mit Johnny Häusler hatte ich nicht gelesen!

  4. Wittkewitz says:

    Ich finde auch, dass das ein sehr gute Einführung war. Ich weiß nur noch nicht worein. Immerhin stimmte fast 30% dessen, was da über mich stand. Und dass er meinen literaturwissenschaftlichen Diskurs zum Entstehen und der Funktion des Bloggens als Theorie des Internet bezeichnete, ist angesichts der Überschrift seines opus magnum zu verschmerzen. Da ist die Tatsache, dass er Gurdjeff nicht recherchieren wollte und ihn als russischen Revolutionär umfunktionierte, einfach stringent nach vorne gedacht. Insofern war es eine Lehrstunde in Science Fiction Literatur. Aber diesen Witz verstehen nur Leute, die Betty Blue kennen.
    Auch wieder so eine russische Revolutionärin – genau wie Gurdjeff…

  5. Tja, ich glaube das nennt man Stilwille. Alles ganz stringent einer bestimmten Linienführung unterordnen, damit das große Ganze entstehen darf (das ist es ja auch – und ich finde es wirklich ästhetisch). Aber leider habe ich dieses Schönschreiber-Talent ja nicht.

  6. Wittkewitz says:

    Sag ich ja, die FAZ wird langsam aber sicher ein belletristisches Gesamtprojekt. Eine ganze Zeitung als Fiktion.

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