Erich König aus demBüro des Staatssekretärs für Koordination und Medien im österreichischenBundeskanzleramt schrieb an Leser, die sich gegen die Einstellung der Futurezone ausgesprochen hatten, folgendes:
Mit der angesprochenen Änderung des ORF-Gesetzes wird im Konkreten festgelegt, dass die ORF Futurezone als Special-Interest-Portal bis 1. Oktober 2010 einzustellen ist.
Das Gesetz schließt definitiv nicht aus, dass die bisher auf Futurezone angebotenen Inhalte wie zum Beispiel Datenschutz oder Netz- und IKT-Politik nunmehr verstärkt im Rahmen der Überblicksberichterstattung des ORF vermittelt werden. Der ORF hat bereits angekündigt, dass diese Themen weiterhin vom ORF Network behandelt werden.
Darüber hinaus stünde es dem ORF offen die gleichen Inhalte als Sendungsbegleitung zu Hörfunk- und Fernsehsendungen mit diesen Themenschwerpunkten bereitzustellen. Allein die Wiedereinführung eines umfassenden Special-Interest-Portals ohne Sendungszusammenhang wäre nun verboten.
Problematisch dürfte allerdings sein, dass diese Inhalte künftig nicht einmal mehr über einen eigenen Feed angeboten werden dürfen, da ein Angebot mit Rubriken bereits zu zeitungsähnlich würde. Man kann nur hoffen, dass die Inhalte dennoch irgendwie ausfilterbar bleiben – denn den ganzen ORF.at-Feed werden sich Netzinteressierte kaum abonnieren wollen. Letztlich ging es den Verlegern nämlich darum eine unliebige Konkurrenz auszuschalten.
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Bei allem Respekt: Überblicksberichterstattung zum Thema gibt es. Gerade die fachliche Tiefe (und die – bisherige – Unabhängigkeit) zeichnet das Angebot der Futurezone aus.
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Etwas verwirrend, daß auf der Startseite angezeigt wird:
“Die Futurezone wurde gestern als Marke per ORF-Gesetz v [...]”
Dieser Satz kommtd ann aber im Volltext gar nicht vor?
Ja, das gibt es, dass der Anriss anderen Wortlaut hat. Leider hat WordPress nach einem Update aus mir noch unerfindlichen Gründen entschieden, die Anrisse zu kürzen. Noch keinen Weg gefunden, das zu ändern.
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