Selbst ist der Verlag

Seit der Frankfurter Buchmesse im letzten Jahr fasziniert mich das Thema E-Books – wohl weil hier vieles noch im Werden ist. Vor einiger Zeit habe ich mir Gedanken darüber gemacht, welche Eigenschaften eine innovative E-Book-Plattform haben sollte. Für die aktuelle c’t habe ich nun in dem Beitrag “Selbst ist der Verlag” 15 Self-Publishing-Plattformen sowie 5 Konversations- und Marketing-Plattformen für E-Books genauer unter die Lupe genommen.

Keine einzige Plattform erfüllt alle meine Anforderungen, alle zeigen sich sowohl in technischer wie auch organisatorisch-rechtlicher Hinsicht äußerst divers. Der Markt ist ganz offensichtlich noch sehr jung. Autoren müssen daher sehr sorgfältig alle Konditionen prüfen, bevor sie sich für eine Plattform entscheiden.

Am unangenehmsten fiel mir auf, dass viele Dienste erst während des Anmelde- oder Texterstellungsprozesses ihre Bedingungen preisgeben. Ganz furchtbar fand ich es, wenn der Autorenvertrag samt seinen Preis- und Knebelbedingungen erst dann einsehbar war, wenn alle Erstellungsschritte schon abgeschlossen waren – ganz nach dem Motto: Sie müssen jetzt nur noch hier Häkchen setzen, dann ist Ihr Buch veröffentlicht.

DerÜbersichtsartikel wird daher interessierten Selbstverlegern sicherlich einiges an Nerven sparen – doch leider ist er nicht online, sondern im Heft verfügbar.

P.S. In diesem Zusammenhang ist übrigens auch die mobile Version der KoopTech-Studie entstanden – sie steht nun über Bookrix kostenlos auch für das Smartphone per Download zur Verfügung. Und lässt sich per Widget überall einbinden.

Über Christiane Schulzki-Haddouti

Freie IT- und Medienjournalistin. Hat dieses Blog 2007 im Rahmen der KoopTech-Analyse eingerichtet. Seit Beendigung des Projekts führt sie es als Multi-Autorenblog weiter. Sie führt ein persönliches Blog auf ihrer Homepage.
Dieser Beitrag wurde unter KoopTech empfiehlt abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Selbst ist der Verlag

  1. Pingback: KoopTech » Titelgeschichte » Wie wir uns im Wandel neu erfinden