KoopTech
Kooperative Technologien in der sozial-medialen Revolution

Über KoopTech

KoopTech ist eine Plattform für Themen rund um den Medienwandel, die zu klein, zu randständig oder zu komplex sind, um einen Platz in den Medien zu finden. KoopTech ist kein reines Techblog, es ist kein reines Medienblog, es ist kein reines Wissenschaftsblog, doch es siedelt sich irgendwo dazwischen an. Die Idee dahinter ist, interessante Themen aufzugreifen, um spannende, erkenntnisreiche Diskussionen führen zu können.

KoopTech begreift sich auch als mediale Spielwiese, um neue digitale kooperative Technologien auszuprobieren.  Die hier gewonnenen Erfahrungen sollen in Hochschul-Seminaren an Nachwuchsjournalisten und angehende Kommunikationswissenschaftler vermittelt werden.

Gastbeiträge sind jederzeit willkommen. Sollte KoopTech mittelfristig eine wirtschaftliche Basis erreichen, wird es Autoren auch angemessen beteiligen. Angebote für Anzeigen und Sponsoring sind aus diesem Grund sehr willkommen.

Das Blog wurde im Sommer 2007 begleitend zur Analyse “Kooperative Technologien in Arbeit, Ausbildung und Zivilgesellschaft” (KoopTech) von Christiane Schulzki-Haddouti auf eigene Kosten eingerichtet und gemeinsam mit Lorenz Lorenz-Meyer geführt. Seit dem Ende der Studie wird es von Christiane Schulzki-Haddouti privat weitergeführt.

Die KoopTech-Analyse (PDF) ist mittlerweile fertig gestellt und umfasst mit fünf Einsatzszenarien, sieben Erfolgsfaktoren und zwölf aktuellen Fallbeispielen rund 350 Seiten.

Hintergrundinformationen zur KoopTech-Analyse

“Kooperative Technologien
in Arbeit, Ausbildung und Zivilgesellschaft”
(KoopTech)

Analyse für das Referat Innovations- und Technikanalyse (ITA) im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen eines Forschungsprojekts am Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt.

Kurzbeschreibung

Diese hochdynamische Entwicklung, die ihren Schwerpunkt überwiegend in privaten Lebensbereichen hat, greift zunehmend auch auf Arbeits- und Ausbildungswelten über. Die Fähigkeit zum Aufbau, Erhalt und Ausbau sozialer Netzwerke wird zunehmend zur Schlüsselqualifikation. In Arbeitsorganisationen, die in projektbezogenen Teams aus internen und externen Beteiligten Aufgaben erledigen, nimmt die Bedeutung berufsbezogener Netzwerke zu. Auch für Existenzgründungen ist die Einbindung in Informations- und Austauschnetzwerke eine wichtige Erfolgsbedingung.

Neue Unterrichtsmethoden und neue Forschungsergebnisse werden über das Internet schneller ausgetauscht als zuvor. Der Austausch wird auch zwischen Lehrenden und Studierenden unterschiedlicher Disziplinen erleichtert und ermöglicht eine verstärkte Kooperation verschiedener Disziplinen, sowohl in der Lehre, also auch in der Forschung. Oftmals geht es aber nicht nur um einen reinen Informationsaustausch, sondern auch um das Stärken sozialer Bindungen. Die Online-Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden nimmt in dem Maße zu wie Studierende mehr und mehr Kommunikationsmittel in ihrem alltäglichen Leben verwenden.

Die interdisziplinär angelegte Untersuchung will das Phänomen der neuen Kooperativen Technologien in den Bereichen “Soziale Software” und “Wissenskollektive” aufklären. Im gleichen Zuge soll der Stand der technologischen Entwicklung beschrieben werden. Dabei sollen Aspekte der Sociability und Usability bzw. User Experience untersucht sowie Potenziale für Anwendungsbereiche in Arbeit und Ausbildung ermittelt werden.

Das Arbeitsprogramm ist darauf ausgerichtet entsprechend der gegenstandsverankerten Theorie vor allem qualitative Daten mit dem Ziel der Theoriebildung systematisch auszuwerten. Ziel ist es, in möglichst intensiver Auseinandersetzung mit dem Untersuchungsgegenstand eine realitätsnahe Theorie zu entwickeln und sie für die Praxis anwendbar zu machen. In unserer Studie verwenden wir die Methoden der Feldbeobachtung, Literaturanalyse, Inhaltsanalyse, der qualitativen Experteninterviews sowie der deskriptiven und komparativen Analyse.

Laufzeit:

2/2007 – 4/2008, verlängert bis 5/2008

Auftraggeber

Das Referat Innovations- und Technikanalyse (ITA) im BMBF

Über ITA

Die Innovations- und Technikanalyse (ITA) soll Felder des gesellschaftlich erwünschten technologischen Fortschritts identifizieren, Gestaltungspotenziale aufzeigen und politische Handlungsspielräume benennen. Eine solche weit reichende Zielstellung erfordert neue Untersuchungen von wissenschaftlich-technischen und organisatorischen Innovationsprozessen sowie ihrer sozio-ökonomischen Voraussetzungen und Folgen. ITA soll Orientierung in einer hoch technisierten Gesellschaft bieten und einen Beitrag zur Förderung einer menschen- und sozialgerechten sowie umweltverträglichen Technikgestaltung leisten. Anknüpfend an die bewährten Methoden und Ergebnisse der Technikfolgenabschätzung (TA) stellt ITA ein Konzept für die Analyse und Bewertung von Technologien dar und verbindet in seinem übergreifenden Ansatz Forschung und Praxis.

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