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	<title>Kommentare für KoopTech</title>
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		<title>Kommentar zu Die neue Post und der Ex-Monopolist: Netzneutralit&#228;t und der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk von Wolf-Dieter Roth</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2012/01/die-neue-post-und-der-ex-monopolist-netzneutralitat-und-der-offentlich-rechtliche-rundfunk/comment-page-1/#comment-5804</link>
		<dc:creator>Wolf-Dieter Roth</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 19:06:17 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn es eine Infrastrukturabgabe sein soll, dann geh&#246;rt das Geld aber denen, die Infrastruktur bereit stellen.

Im Gegensatz zu Radio und Fernsehen, bei denen ARD &amp; ZDF die Infrastruktur (= Sender) selbst betreiben, geh&#246;rt ihnen das Internet nicht, auch wenn sie das - besonders in K&#246;ln - anders sehen). Sie sind kein Provider, stellen weder Backbone noch &quot;last mile&quot; noch Mobilfunknetz. Das ist extra zu zahlen.

Von daher kassieren sie hier dann Geld, das jemand anders zusteht, die Provider h&#228;tten also sogar allen Grund dazu, hier von der Netzneutralit&#228;t abzuweichen und bei ARD &amp; ZDF die Herausgabe der Internet-Rundfunkgeb&#252;hr zu verlangen.

Von daher kann die Rundfunkgeb&#252;hr dann nur - in Abweichung von der urspr&#252;nglichen Definition - als Programmabgabe gedacht sein. Der verstorbene Jo Sch&#228;fers sprach immer von &quot;Kulturflatrate&quot;. Aber kaum als Bezahlung f&#252;r Glasfaserbackbone, Router, DSLAM etc. Und schon gar nicht als Zugangsh&#252;rde, um von GEZ Gnaden &quot;online&quot; zu d&#252;rfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es eine Infrastrukturabgabe sein soll, dann geh&#246;rt das Geld aber denen, die Infrastruktur bereit stellen.</p>
<p>Im Gegensatz zu Radio und Fernsehen, bei denen ARD &amp; ZDF die Infrastruktur (= Sender) selbst betreiben, geh&#246;rt ihnen das Internet nicht, auch wenn sie das &#8211; besonders in K&#246;ln &#8211; anders sehen). Sie sind kein Provider, stellen weder Backbone noch &#8220;last mile&#8221; noch Mobilfunknetz. Das ist extra zu zahlen.</p>
<p>Von daher kassieren sie hier dann Geld, das jemand anders zusteht, die Provider h&#228;tten also sogar allen Grund dazu, hier von der Netzneutralit&#228;t abzuweichen und bei ARD &amp; ZDF die Herausgabe der Internet-Rundfunkgeb&#252;hr zu verlangen.</p>
<p>Von daher kann die Rundfunkgeb&#252;hr dann nur &#8211; in Abweichung von der urspr&#252;nglichen Definition &#8211; als Programmabgabe gedacht sein. Der verstorbene Jo Sch&#228;fers sprach immer von &#8220;Kulturflatrate&#8221;. Aber kaum als Bezahlung f&#252;r Glasfaserbackbone, Router, DSLAM etc. Und schon gar nicht als Zugangsh&#252;rde, um von GEZ Gnaden &#8220;online&#8221; zu d&#252;rfen.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Die neue Post und der Ex-Monopolist: Netzneutralit&#228;t und der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk von mark793</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2012/01/die-neue-post-und-der-ex-monopolist-netzneutralitat-und-der-offentlich-rechtliche-rundfunk/comment-page-1/#comment-5805</link>
		<dc:creator>mark793</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 18:45:35 +0000</pubDate>
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		<description>Da bin ich ganz Ihrer Meinung. Klar, man h&#228;tte es auch Programmabgabe nennen k&#246;nnen, aber die Gerichte, die immer wieder &#252;ber diverse Klagen gegen die Geb&#252;hrenpflicht zu befinden hatten, haben mehr oder weniger das gesamte &#246;.-r.-Rundfunksystem zur Infrastruktur deklariert und eben nicht nur die Verbreitungswege. Somit wird es leider ein frommer Wunsch bleiben, dass die &#214;ffis f&#252;r das Internet mehr tun werden als so viele Inhalte bereit zu stellen, wie es der Staatsvertrag hergibt. Im &#220;brigen stimmt es so nicht, dass die Sender ihre Netze selbst betreiben. Beim ZDF war das fast von Beginn an als Gro&#223;auftrag an die Bundespost vergeben, und auch die ARD hat das, was sie in eigener Regie betreibt, in den letzten Jahren reduziert.

Aber das alles &#228;ndert nichts an Ihrer Diagnose, dass die GEZ zur de-facto-H&#252;rde f&#252;r den Netzzugang geworden ist, und was das noch alles f&#252;r Implikationen haben wird, ist hier und heute noch gar nicht in G&#228;nze abzusehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da bin ich ganz Ihrer Meinung. Klar, man h&#228;tte es auch Programmabgabe nennen k&#246;nnen, aber die Gerichte, die immer wieder &#252;ber diverse Klagen gegen die Geb&#252;hrenpflicht zu befinden hatten, haben mehr oder weniger das gesamte &#246;.-r.-Rundfunksystem zur Infrastruktur deklariert und eben nicht nur die Verbreitungswege. Somit wird es leider ein frommer Wunsch bleiben, dass die &#214;ffis f&#252;r das Internet mehr tun werden als so viele Inhalte bereit zu stellen, wie es der Staatsvertrag hergibt. Im &#220;brigen stimmt es so nicht, dass die Sender ihre Netze selbst betreiben. Beim ZDF war das fast von Beginn an als Gro&#223;auftrag an die Bundespost vergeben, und auch die ARD hat das, was sie in eigener Regie betreibt, in den letzten Jahren reduziert.</p>
<p>Aber das alles &#228;ndert nichts an Ihrer Diagnose, dass die GEZ zur de-facto-H&#252;rde f&#252;r den Netzzugang geworden ist, und was das noch alles f&#252;r Implikationen haben wird, ist hier und heute noch gar nicht in G&#228;nze abzusehen.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Die neue Post und der Ex-Monopolist: Netzneutralit&#228;t und der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk von mark793</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2012/01/die-neue-post-und-der-ex-monopolist-netzneutralitat-und-der-offentlich-rechtliche-rundfunk/comment-page-1/#comment-5803</link>
		<dc:creator>mark793</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 13:23:43 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr interessante &#220;berlegungen und Einordnungen einer hochkomplexen Thematik. Zu Ihrem Schlu&#223;satz bleibt freilich anzumerken, dass irgendwelches Interesse am Programm der &#214;ffis schon zu analogen Zeiten im dualen Rundfunksystem &#252;berhaupt nicht die Grundlage der Geb&#252;hr war. In netzaffinen Kreisen wird ja gerne der Fehler gemacht, die Rundfunkgeb&#252;hr (nur weil sie lange an den Ger&#228;tebesitz gekoppelt war) mit einem Nutzungsentgelt gleichzusetzen. Tats&#228;chlich handelt es sich seit je her laut Rechtssprechung um eine sogenannte &quot;Infrastrukturabgabe&quot;, was jetzt mit der Umstellung auf die Haushaltsabgabe noch mal sehr viel deutlicher herausgestellt wird.

Aber selbst wenn man sich diese Logik zu Eigen macht, bleibt die konkrete Ausgestaltung immer noch ein Riesen-Irrsinn...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessante &#220;berlegungen und Einordnungen einer hochkomplexen Thematik. Zu Ihrem Schlu&#223;satz bleibt freilich anzumerken, dass irgendwelches Interesse am Programm der &#214;ffis schon zu analogen Zeiten im dualen Rundfunksystem &#252;berhaupt nicht die Grundlage der Geb&#252;hr war. In netzaffinen Kreisen wird ja gerne der Fehler gemacht, die Rundfunkgeb&#252;hr (nur weil sie lange an den Ger&#228;tebesitz gekoppelt war) mit einem Nutzungsentgelt gleichzusetzen. Tats&#228;chlich handelt es sich seit je her laut Rechtssprechung um eine sogenannte &#8220;Infrastrukturabgabe&#8221;, was jetzt mit der Umstellung auf die Haushaltsabgabe noch mal sehr viel deutlicher herausgestellt wird.</p>
<p>Aber selbst wenn man sich diese Logik zu Eigen macht, bleibt die konkrete Ausgestaltung immer noch ein Riesen-Irrsinn&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wie werden E-Books bei der VG Wort verg&#252;tet? von Christiane Schulzki-Haddouti</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2011/11/wie-werden-e-books-bei-der-vg-wort-vergutet/comment-page-1/#comment-5788</link>
		<dc:creator>Christiane Schulzki-Haddouti</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 11:49:34 +0000</pubDate>
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		<description>Gemeint ist eine Buchtantieme, die f&#252;r gedruckte B&#252;cher etwa 200 Euro betragen kann, w&#228;hrend die &quot;Texte im Internet&quot; unabh&#228;ngig von der L&#228;nge zwischen 3 und 15 Euro erhalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeint ist eine Buchtantieme, die f&#252;r gedruckte B&#252;cher etwa 200 Euro betragen kann, w&#228;hrend die &#8220;Texte im Internet&#8221; unabh&#228;ngig von der L&#228;nge zwischen 3 und 15 Euro erhalten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wie werden E-Books bei der VG Wort verg&#252;tet? von Wolfgang Ksoll</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2011/11/wie-werden-e-books-bei-der-vg-wort-vergutet/comment-page-1/#comment-5787</link>
		<dc:creator>Wolfgang Ksoll</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 11:31:55 +0000</pubDate>
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		<description>Moin,
das deckt sich nicht mit den Verlautbarungen der VG Wort:
http://www.vgwort.de/verguetungen/auszahlungen/texte-im-internet.html

&quot;Texte im Internet

Diese Tantieme ber&#252;cksichtigt Texte und Textdokumente (PDF-Dateien), die im Internet erscheinen. Bezugsberechtigt sind Verlage, Autoren und &#220;bersetzer.

Der Abschluss eines vollst&#228;ndigen Wahrnehmungsvertrags ist nicht erforderlich. Verg&#252;tet werden urheberrechtlich gesch&#252;tzte Texte mit einem Mindestumfang von 1.800 Anschl&#228;gen. Lyrik kann unabh&#228;ngig vom Umfang gemeldet werden. &quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moin,<br />
das deckt sich nicht mit den Verlautbarungen der VG Wort:<br />
<a href="http://www.vgwort.de/verguetungen/auszahlungen/texte-im-internet.html" rel="nofollow">http://www.vgwort.de/verguetungen/auszahlungen/texte-im-internet.html</a></p>
<p>&#8220;Texte im Internet</p>
<p>Diese Tantieme ber&#252;cksichtigt Texte und Textdokumente (PDF-Dateien), die im Internet erscheinen. Bezugsberechtigt sind Verlage, Autoren und &#220;bersetzer.</p>
<p>Der Abschluss eines vollst&#228;ndigen Wahrnehmungsvertrags ist nicht erforderlich. Verg&#252;tet werden urheberrechtlich gesch&#252;tzte Texte mit einem Mindestumfang von 1.800 Anschl&#228;gen. Lyrik kann unabh&#228;ngig vom Umfang gemeldet werden. &#8220;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wie werden E-Books bei der VG Wort verg&#252;tet? von Medikamentenskepsis</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2011/11/wie-werden-e-books-bei-der-vg-wort-vergutet/comment-page-1/#comment-5772</link>
		<dc:creator>Medikamentenskepsis</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 07:59:12 +0000</pubDate>
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		<description>Wieder was gelernt. Wie ist das aber, wenn andere das e-Book dann gedruckt verwerten wollen? Oder als Braille- oder Audio-Ausgabe. Ich sehe da dennoch Raum f&#252;r Zweitverwertungsrechte, die verg&#252;tet werden k&#246;nnten, &#252;ber eine CD hinaus?!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder was gelernt. Wie ist das aber, wenn andere das e-Book dann gedruckt verwerten wollen? Oder als Braille- oder Audio-Ausgabe. Ich sehe da dennoch Raum f&#252;r Zweitverwertungsrechte, die verg&#252;tet werden k&#246;nnten, &#252;ber eine CD hinaus?!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wie werden E-Books bei der VG Wort verg&#252;tet? von Aktuelles 11. November 2011</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2011/11/wie-werden-e-books-bei-der-vg-wort-vergutet/comment-page-1/#comment-5742</link>
		<dc:creator>Aktuelles 11. November 2011</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 11:42:42 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wie werden E-Books bei der VG Wort verg&#252;tet? &#124; KoopTech &#8220;Wenn es keine Kopien gibt, kann es auch keine Kopierabgabe geben&#8221; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wie werden E-Books bei der VG Wort verg&#252;tet? | KoopTech &#8220;Wenn es keine Kopien gibt, kann es auch keine Kopierabgabe geben&#8221; [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Engagement ist nicht selbstverst&#228;ndlich von Konstantin Neven DuMont</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2011/09/engagement-ist-nicht-selbstverstandlich/comment-page-1/#comment-5306</link>
		<dc:creator>Konstantin Neven DuMont</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 17:18:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.kooptech.de/?p=4727#comment-5306</guid>
		<description>Danke f&#252;r den Beitrag. Ich freue mich &#252;ber jede Ver&#246;ffentlichung &#252;ber Robin Meyer-Lucht. Meines Erachtens sollten wir ihm ein symbolisches Denkmal bauen. P.S. Mein pers&#246;nlicher Nachruf muss noch warten. Daf&#252;r ist alles immer noch zu frisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r den Beitrag. Ich freue mich &#252;ber jede Ver&#246;ffentlichung &#252;ber Robin Meyer-Lucht. Meines Erachtens sollten wir ihm ein symbolisches Denkmal bauen. P.S. Mein pers&#246;nlicher Nachruf muss noch warten. Daf&#252;r ist alles immer noch zu frisch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Trolldebatte aus Schweden von Jan Dark</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2011/09/trolldebatte-aus-schweden/comment-page-1/#comment-5305</link>
		<dc:creator>Jan Dark</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 09:42:17 +0000</pubDate>
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		<description>Die Trolldiskussion ist eine Diskussion des rechten Randes. Wir haben gesehen, wie Bernd Graff in seinem Amoklauf &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/digital/die-neuen-idiotae-web--1.335426&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Web 0.0&lt;/a&gt;&quot; Menschen als neue idiotae denunziert hat:
&quot;Das Internet verkommt zu einem Debattierklub von Anonymen, Ahnungslosen und Denunzianten. Ein Pl&#228;doyer f&#252;r eine Wissensgesellschaft mit Verantwortung. &quot;

Es war ein arrogantes Nichtwissertum. Er hat verlauft, dass das Schlie&#223;en der Kommentarfunktion zu bayerischen Stammtischzeiten, nachts und am Wochenende, wenn sich die Journalisten dem Bes&#228;ufnis hingeben und nicht in ihrem Office weilen, Qualit&#228;tsjournalismus im Internet sei.  Er hat Stuss von der Wissensgesellschaft erz&#228;hlt. Er hat nicht mal ansatzweise analysiert wie die Erstver&#246;ffentlichkeitspflicht in Printmedien Wissenschaftler faktisch von der Wissensgesellschaft exkludieren. Journalisten von Printmedien, die sich behraalich weiger,d as Internet so zu akzeptieren, wie es ist, sind da nur hinderlich und kein Fortschritt. Man sieht den Unsinn auch an den leistungslosen Leistungsschutzversuchen.

Der rechte Rand missbraucht die Idiotae und Trolle, um wieder Command und Control wie fr&#252;her durchzusetzen, als Journalisten noch Macht hatten, was ins Medium kommt. Wenn in Norwegen ein rechter Spinner ein Massaker ver&#252;bt, dann redet der rechte Rand davon, dass das Internet Schuld sei. Und da steht dann der Leo in der selben Position wie der Uhl. Aber es ist gro&#223;er Unsinn. Mit dem Internet kann man nicht Massaker am rechten Rand wie das Oktoberfestattentat 1980 erkl&#228;ren. Der rechte Rand mordet immer. Mit und ohne Internet.

Der rechte Rand hat uns auch erkl&#228;rt, dass der Staat uns mit dem Zugangserschwerungsgesetz begl&#252;cken m&#252;ssen weil wir Idioten und Trolle zu bl&#246;d sind, uns selbst zu verantworten. Die aktuelle Diskussion aber zeigt, dass Beschr&#228;nkungen zunehmend schwerer fallen, rational erkl&#228;rbar zu werden. Kinderpornografie muss gel&#246;scht werden, der Dreck muss raus aus dem Netz. Nicht eine f&#252;rsorgliche Belagerung durch den Staat mit rosa oder roten Vorh&#228;ngen l&#246;st das Problem.

Die Illusion des rechten Randes, dass Journalisten als Zensoren notwendig w&#228;ren, um uns vor &#220;bel zu bewahren, ist ein dreister Versuch, mittelalterliche Verh&#228;ltnisse wieder herzustellen. Wenn wir das zulie&#223;en, w&#252;rden wir auch bald wieder eine Diskussion haben, dass man Frauen nicht nur die Burka runterrei&#223;en muss wie gestern in Frankreich, sondern auch, dass es geziemend und heilsam w&#228;re, dass man Hexen verbrenne.

Wenn sogenannte &quot;Trolle&quot;  oder &quot;Idiotae&quot; etwas machen, was wir als Gesellschaft nicht wollen, dann haben auch die das Recht, nach Recht und Gesetz behandelt zu werden. &quot;Nulla poena sine lege&quot;.  Wenn es was zu l&#246;schen gibt, dann soll das nach Recht und Gesetz erfolgen und nicht nach Faustrecht oder Papierjournalistenn&#252;tzlichkeit.

Ich habe in 23 Jahren, in denen ich im Netz bin, noch nie das Bed&#252;rfnis gehabt, die Meinung anderer durch eigenm&#228;chtige L&#246;schungen zu unterdr&#252;cken. Ich habe aber, wenn ich Straftaten vermutet habe, die Polizei verst&#228;ndigt (das ging sehr fr&#252;h schon in Bayern beim LKA). Wenn der Leo sich in langem Mailverkehr mit seinen Gegnern zerm&#252;rbt, dann ist das sein pers&#246;nliches Problem und kein sachliches. Seine Ausf&#252;hrungen aber sind deckungsgleich mit den W&#252;nschen des rechten Randes. Das finde ich ekelhaft. Auch das Massaker von Norwegen f&#252;r eine eigenm&#228;chtige Zensur im Internet zu instrumentalisieren ist ekelhaft. Wir haben auch nicht das Oktoberfest verboten.

Uhl mit seinem Unsinn, man d&#252;rfe sich nicht anonym am politischen Prozess beteiligen, zerst&#246;rt unsere freiheitlich demokratische Grundordnung, in der die geheime Wahl ohne Erfassung des Namens  Wesensmerkmal ist.
 
Wer den anderen nicht ertr&#228;gt, &#228;ndert nichts zum Besseren, wenn er ihm das Grundrecht auf freie Meinungs&#228;u&#223;erung durch Selbstjustiz abspricht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Trolldiskussion ist eine Diskussion des rechten Randes. Wir haben gesehen, wie Bernd Graff in seinem Amoklauf <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/die-neuen-idiotae-web--1.335426" rel="nofollow">Web 0.0</a>&#8221; Menschen als neue idiotae denunziert hat:<br />
&#8220;Das Internet verkommt zu einem Debattierklub von Anonymen, Ahnungslosen und Denunzianten. Ein Pl&#228;doyer f&#252;r eine Wissensgesellschaft mit Verantwortung. &#8221;</p>
<p>Es war ein arrogantes Nichtwissertum. Er hat verlauft, dass das Schlie&#223;en der Kommentarfunktion zu bayerischen Stammtischzeiten, nachts und am Wochenende, wenn sich die Journalisten dem Bes&#228;ufnis hingeben und nicht in ihrem Office weilen, Qualit&#228;tsjournalismus im Internet sei.  Er hat Stuss von der Wissensgesellschaft erz&#228;hlt. Er hat nicht mal ansatzweise analysiert wie die Erstver&#246;ffentlichkeitspflicht in Printmedien Wissenschaftler faktisch von der Wissensgesellschaft exkludieren. Journalisten von Printmedien, die sich behraalich weiger,d as Internet so zu akzeptieren, wie es ist, sind da nur hinderlich und kein Fortschritt. Man sieht den Unsinn auch an den leistungslosen Leistungsschutzversuchen.</p>
<p>Der rechte Rand missbraucht die Idiotae und Trolle, um wieder Command und Control wie fr&#252;her durchzusetzen, als Journalisten noch Macht hatten, was ins Medium kommt. Wenn in Norwegen ein rechter Spinner ein Massaker ver&#252;bt, dann redet der rechte Rand davon, dass das Internet Schuld sei. Und da steht dann der Leo in der selben Position wie der Uhl. Aber es ist gro&#223;er Unsinn. Mit dem Internet kann man nicht Massaker am rechten Rand wie das Oktoberfestattentat 1980 erkl&#228;ren. Der rechte Rand mordet immer. Mit und ohne Internet.</p>
<p>Der rechte Rand hat uns auch erkl&#228;rt, dass der Staat uns mit dem Zugangserschwerungsgesetz begl&#252;cken m&#252;ssen weil wir Idioten und Trolle zu bl&#246;d sind, uns selbst zu verantworten. Die aktuelle Diskussion aber zeigt, dass Beschr&#228;nkungen zunehmend schwerer fallen, rational erkl&#228;rbar zu werden. Kinderpornografie muss gel&#246;scht werden, der Dreck muss raus aus dem Netz. Nicht eine f&#252;rsorgliche Belagerung durch den Staat mit rosa oder roten Vorh&#228;ngen l&#246;st das Problem.</p>
<p>Die Illusion des rechten Randes, dass Journalisten als Zensoren notwendig w&#228;ren, um uns vor &#220;bel zu bewahren, ist ein dreister Versuch, mittelalterliche Verh&#228;ltnisse wieder herzustellen. Wenn wir das zulie&#223;en, w&#252;rden wir auch bald wieder eine Diskussion haben, dass man Frauen nicht nur die Burka runterrei&#223;en muss wie gestern in Frankreich, sondern auch, dass es geziemend und heilsam w&#228;re, dass man Hexen verbrenne.</p>
<p>Wenn sogenannte &#8220;Trolle&#8221;  oder &#8220;Idiotae&#8221; etwas machen, was wir als Gesellschaft nicht wollen, dann haben auch die das Recht, nach Recht und Gesetz behandelt zu werden. &#8220;Nulla poena sine lege&#8221;.  Wenn es was zu l&#246;schen gibt, dann soll das nach Recht und Gesetz erfolgen und nicht nach Faustrecht oder Papierjournalistenn&#252;tzlichkeit.</p>
<p>Ich habe in 23 Jahren, in denen ich im Netz bin, noch nie das Bed&#252;rfnis gehabt, die Meinung anderer durch eigenm&#228;chtige L&#246;schungen zu unterdr&#252;cken. Ich habe aber, wenn ich Straftaten vermutet habe, die Polizei verst&#228;ndigt (das ging sehr fr&#252;h schon in Bayern beim LKA). Wenn der Leo sich in langem Mailverkehr mit seinen Gegnern zerm&#252;rbt, dann ist das sein pers&#246;nliches Problem und kein sachliches. Seine Ausf&#252;hrungen aber sind deckungsgleich mit den W&#252;nschen des rechten Randes. Das finde ich ekelhaft. Auch das Massaker von Norwegen f&#252;r eine eigenm&#228;chtige Zensur im Internet zu instrumentalisieren ist ekelhaft. Wir haben auch nicht das Oktoberfest verboten.</p>
<p>Uhl mit seinem Unsinn, man d&#252;rfe sich nicht anonym am politischen Prozess beteiligen, zerst&#246;rt unsere freiheitlich demokratische Grundordnung, in der die geheime Wahl ohne Erfassung des Namens  Wesensmerkmal ist.</p>
<p>Wer den anderen nicht ertr&#228;gt, &#228;ndert nichts zum Besseren, wenn er ihm das Grundrecht auf freie Meinungs&#228;u&#223;erung durch Selbstjustiz abspricht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Trolldebatte aus Schweden von Christiane Schulzki-Haddouti</title>
		<link>http://blog.kooptech.de/2011/09/trolldebatte-aus-schweden/comment-page-1/#comment-5304</link>
		<dc:creator>Christiane Schulzki-Haddouti</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 08:28:33 +0000</pubDate>
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		<description>Mein erster Eindruck war auch: Typischer Leitartikler, der mit der neuen offenen Internetkultur nicht zurecht kommt und sich das Gatekeeping zur&#252;ckw&#252;nscht.  Der zweite war: Er hat die Trolle tats&#228;chlich ernst genommen und mit ihnen diskutiert. Sie also nicht ignoriert, wie wir in langer Internetsozialisiation gelernt haben. Das verlangt doch erstmal Respekt ab, da so etwas unglaublich Energie verschlingt. 

Zweiter Eindruck: Als alter Printler nimmt er die Tatsache wohl deutlicher wahr, dass diese Beitr&#228;ge &#246;ffentlich sind - und nicht einfach wie in der Zeitung nach wenigen Tagen in der Tonne landen, sondern bleiben. Und auf nachkommende Leser eine offensichtlich abschreckende Wirkung erzielen. Er hat also versucht, als G&#228;rtner in einer wuchernden Kommentarlandschaft zu agieren - in einem Garten, den er pflegen wollte. Das ist ein gestalterischer Anspruch, der legitim ist.

Ich bin mir also nicht mehr so sicher, ob die alten Netztugenden und -weisheiten aus den Anfangszeiten wirklich noch gelten, wenn mehr als die H&#228;lfte der Bev&#246;lkerung im Netz ist. Andererseits f&#228;llt mir hier wieder das gute, alte Slashdot-Forum ein, das immer noch keine wirklichen Nachahmer und Weiterentwickler gefunden hat. Das bestrafte Trolle durch Bewertung mit einer Herabstufung der Sichtbarkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein erster Eindruck war auch: Typischer Leitartikler, der mit der neuen offenen Internetkultur nicht zurecht kommt und sich das Gatekeeping zur&#252;ckw&#252;nscht.  Der zweite war: Er hat die Trolle tats&#228;chlich ernst genommen und mit ihnen diskutiert. Sie also nicht ignoriert, wie wir in langer Internetsozialisiation gelernt haben. Das verlangt doch erstmal Respekt ab, da so etwas unglaublich Energie verschlingt. </p>
<p>Zweiter Eindruck: Als alter Printler nimmt er die Tatsache wohl deutlicher wahr, dass diese Beitr&#228;ge &#246;ffentlich sind &#8211; und nicht einfach wie in der Zeitung nach wenigen Tagen in der Tonne landen, sondern bleiben. Und auf nachkommende Leser eine offensichtlich abschreckende Wirkung erzielen. Er hat also versucht, als G&#228;rtner in einer wuchernden Kommentarlandschaft zu agieren &#8211; in einem Garten, den er pflegen wollte. Das ist ein gestalterischer Anspruch, der legitim ist.</p>
<p>Ich bin mir also nicht mehr so sicher, ob die alten Netztugenden und -weisheiten aus den Anfangszeiten wirklich noch gelten, wenn mehr als die H&#228;lfte der Bev&#246;lkerung im Netz ist. Andererseits f&#228;llt mir hier wieder das gute, alte Slashdot-Forum ein, das immer noch keine wirklichen Nachahmer und Weiterentwickler gefunden hat. Das bestrafte Trolle durch Bewertung mit einer Herabstufung der Sichtbarkeit.</p>
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