Forderung an EU-Rat: Vertraut Euren Forschern!
Von Christiane Schulzki-Haddouti • 09. März 2010 • Kategorie: OrganisationEs gibt eine hübsche Initiative zur Vereinfachung des Verwaltungsaufwands von EU-Forschungsprojekten.
Es gibt eine hübsche Initiative zur Vereinfachung des Verwaltungsaufwands von EU-Forschungsprojekten.
Ein bisschen symbolträchtig war sie schon, diese Veranstaltung: Der kulturpolitische Salon der grünen Europa-Abgeordneten Helga Trüpel diskutierte am 15.2.2010 in der Bell-Etage der Böll-Stiftung über Urheberrechte vor dem Hintergrund der digitalen Revolution.
Jan Krone nimmt in CARTA das Thema Vorratsdatenspeicherung in vielen Facetten auseinander.
Es gibt gute Twitter-Protokolle der Anhörungen der designierten Kommissare im EU-Parlament – erreichbar unter dem Hashtag #Hearing. Konnte dies gestern live mit Neelie #Kroes beobachten.
Wie, warum man eurobloggen kann, erklärt Euroblogger Julien Frisch.
Ein Rückblick mit Datenschutz-Brille auf das bald zu Ende gehende erste Jahrzehnt dieses Jahrhunderts zeigt: Es war nicht nur ein verlorenes Jahrzehnt, es war ein katastrophales Jahrzehnt – mit Folgen, die so schnell nicht mehr zu reparieren sind. Ab es gibt Anlass zur Hoffnung …
Ich habe in den letzten acht Wochen die Presseberichterstattung zur Europawahl recht genau verfolgt. Dabei konnte ich feststellen, dass das, was wir vor Jahren innerhalb der “Initiative Nachrichtenaufklärung” bereits festgestellt haben, auch heute noch stimmt: Europa ist in der Berichterstattung vernachlässigt.
Foto: Europäisches Parlament
Es gibt aktuelle Zahlen zur “digitalen Spaltung”, speziell zur “digital Literacy” in der EU. Im Rahmen der Initiative “eInclusion” stellte eine Expertengruppe einschlägige Befunde in einem “Digital Literacy Report 2008″ zusammen, die Anfang Dezember auf einer Konferenz in Wien vorgestellt wurden.
Matthias Freise geht auf recht erhellende Weise im Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen der Frage nach: “Was meint Brüssel eigentlich, wenn von Zivilgesellschaft die Rede ist?”. Freise hat beobachtet, dass seit dem Scheitern der Santer-Kommission “die Zivilgesellschaft” verstärkt Eingang in die Veröffentlichungen der Kommission gefunden hat. Doch was ist “die Zivilgesellschaft”? Offenbar wissen selbst die zahlreichen Übersetzer nicht so recht, was der Begriff eigentlich beschreiben soll. Ein baltischer Übersetzer behalf sich mit der Übersetzung von “Civil Society” schlicht mit dem Begriff “nicht militärische Gesellschaft”.
Die EU-Kommission will die Funkfrequenzvergabe neu regeln. Klingt erstmal trocken, ist aber Sprengstoff pur. Was sie vorhat, gleicht aus Sicht der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten einer Art Enteignung. Denn die begehrten Frequenzen im Bereich zwischen 470 und 872 MHz sollen nicht mehr einfach zugeteilt bzw. verschenkt, sondern marktorientiert verkauft werden. Damit will die Kommission dafür sorgen, dass [...]